Von Ekel und Extras

Mein letztes Mal - mit Serge Gnabry

Für Serge Gnabry gehört das Handy zum Alltag dazu. Der Nationalspieler nutzt es vor allem um Musik zu hören (Foto: WERDER.DE).
Mein letztes Mal
Dienstag, 18.04.2017 // 17:54 Uhr

Notiert von Yannik Cischinsky

Ein Leben ohne Smartphone – für viele mittlerweile undenkbar. Und auch für die Werder-Profis ist das Handy ein ständiger Begleiter, ob auf Auswärtsfahrten, im Trainingslager oder im Alltag. WERDER.DE nimmt das wichtige Utensil der Grün-Weißen genauer unter die Lupe. Welches Motiv posierte zuletzt vor der Linse, welche App ist einfach der letzte Schrei und an wen ging eigentlich die letzte Nachricht? Bei "Mein letztes Mal" gewähren die Werderaner einen Einblick in ihr Smartphone. Heute mit Nationalspieler Serge Gnabry.

# Mein letzter Anruf… ging an Hannes Winzer, meinen Berater. Wir stehen in ständigem Kontakt und tauschen uns aus, wir quatschen viel miteinander. Er war ein paar Tage im Urlaub in Marbella, das war angeblich ziemlich schön. Da wäre ich auch gerne gewesen, aber ich musste hier im trüben Bremen sein (lacht).

# Meine letzte Nachricht… habe ich von ‚Herrn Volker Bahr, ihr persönlicher Paketzusteller‘ bekommen und lautete ‚Sie haben ihr Paket erhalten‘. Das ist einer von der Hausverwaltung, der mein Paket offenbar angenommen hat.

# Meine letzte E-Mail… habe ich an den Supreme-Online-Shop geschrieben. Ich hatte etwas bestellt und echt lange nicht bekommen. Zum Glück ist es gestern angekommen. E-Mails nutze ich aber auch eher seltener.

Ich schalte das Handy nicht bewusst aus
Serge Gnabry

# Mein letztes Lied… war Teenage Fever oder Skepta Interlude von Drake. Ich würde schon sagen, dass ich ein Fan seiner Musik bin, aber jetzt nicht übertrieben viel Drake höre.

# Diese App habe ich zuletzt benutzt… iMusic. Manchmal nutze ich Spotify, manchmal iMusic. Da gibt es eigentlich gar keine Begründung für. Drake ist auf beiden drauf.

# Das letzte Mal, dass ich freiwillig mein Handy ausgeschaltet habe… Das kommt nicht vor. Ich schalte mein Handy nicht bewusst aus. Wenn der Akku alle ist, dann ist es kein Problem für mich. Ich renne nicht panisch zur nächstgelegenen Steckdose und schließe es mit dem Ladegerät an. Wenn meine Freundin mir dann schreibt, hat sie leider Pech (lacht).

Serge Gnabry nutzt häufig sein Handy, E-Mails schreibt er aber selten (Foto: nordphoto).

# Der letzte Schrei/Meine Lieblings-App… ist Slack. Das ist ein Messenger-Portal, wo man sich auch Daten hin und her schicken kann. Ich nutze das momentan viel, vor allem wenn ich Bilder bekomme und für Social Media.

# Die letzte WhatsApp-Gruppe, in der ich geschrieben habe… müsste die DFB-U 21-Gruppe gewesen sein. Nein, doch nicht, das war die Hochzeitsgruppe meines Kumpels. Save the date. Wenn das zeitlich klappt, gehe ich natürlich hin.

# Mein letzter eingetragener Termin… war der Geburtstag meiner Mutter am 15. Eigentlich habe ich alle Geburtstage auf dem Schirm, ich trage sie aber trotzdem ein. Ich nutze das schon auch, um andere wichtige Termine abzuspeichern.

# Das Gefühl, als ich das letzte Mal mein Handy vergessen habe... Das ist eklig. Man bekommt Panik weil man denkt, man habe sein Handy verloren. Aber als ich es wiedergefunden habe, war wieder alles paletti. Kann schon mal passieren, dass ich es verlegt.

# Das letzte, das ich mit dem Handy machen würde… eine von diesen ganzen sinnlosen Apps von Apple wie iTunes U, Freunde-App, Tipps, Keynote, Garageband oder so zu verwenden. Ich habe die wie viele andere in so einen Ordner gepackt, der jetzt den Titel ‚Extras‘ trägt. Da gehe ich nie rein.

 

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