Doppelter Glücksmoment

Delaney und Eilers geben ihr Debüt

Thomas Delaney zeigte bei seinem ersten Spiel im Werder-Trikot eine starke Leistung (Foto: nordphoto).
Profis
Dienstag, 10.01.2017 // 08:50 Uhr

Aus dem Trainingslager berichten Yannik Cischinsky und Marcel Kuhnt

Über einen Sieg durften die Grün-Weißen zum Start ins Jahr 2017 nicht jubeln, über zwei langersehnte Debüts konnten sie sich aber dennoch freuen. Neuzugang Thomas Delaney und der lange verletzte Justin Eilers spielten am Montag erstmals im Werder-Trikot. Beide verließen den Rasen mit einem breiten Lächeln. „Es war ganz schön anstrengend, aber ich bin sehr glücklich“, freute sich Eilers, der beim 1:1 gegen den FC Brügge eine Halbzeit lang auf dem Platz stand. 

„Ich habe schon gemerkt, dass mir noch einiges fehlt, aber das ist normal nach so einer langen Zeit“, sagte der 28-Jährige, der nach seinem Wechsel zum SVW im Sommer mit einer komplizierten Hüftverletzung die gesamte Hinrunde ausfiel, im Anschluss gegenüber WERDER.DE. Schon die drei Trainingslager im Sommer hatte Eilers verletzt verpasst. In Alhaurin el Grande war er erstmals über längere Zeit direkt mit den Teamkollegen zusammen. „Ich bin froh, die Jungs endlich mal richtig kennengelernt zu haben und Teil des Teams zu sein.“

Fritz und Nouri loben Delaney

Auch Justin Eilers lief erstmals für den SVW auf (Foto: nordphoto).

Ähnlich lange wie auf den ersten Einsatz von Eilers mussten die Werder-Fans auch auf Thomas Delaneys Premiere warten, nachdem der Transfer des Dänen bereits seit August feststand. Gegen den Karlsruher SC feierte er ein starkes Debüt im defensiven Mittelfeld. „Es war gut dabei zu sein, aber das Resultat hätte besser sein können“, so Delaney im Anschluss gegenüber WERDER.TV.

Von den Teamkollegen gab es viel Lob für seinen ersten Auftritt. „Er hat das gut gemacht. Er ist ein Spieler, der sich immer wieder anbietet, den Ball fordert, in die Offensive geht und die Bälle verteilt. Er war sehr engagiert und hat Verantwortung übernommen“, freute sich Kapitän Clemens Fritz. Auch Cheftrainer Alexander Nouri sah ein gutes Spiel des 25-Jährigen: „Man hat im Training schon seine Klasse gesehen. Das hat sich jetzt im Spiel bestätigt. Er war extrem laufstark und hat viele Bälle erobert. Außerdem hat er eine unfassbare Siegermentalität. Diese Eigenschaften tun uns gut.“