Ausgeheilt und überstanden

Philipp Bargfrede ist nach seinen Achillessehnenproblemen wieder komplett schmerzfrei (Foto: nordphoto).
Profis
Dienstag, 21.02.2017 // 17:44 Uhr

Von Yannik Cischinsky

An Einträgen mangelt es der Krankenakte von Philipp Bargfrede leider nicht. Hinter den neuesten Punkt in dieser Auflistung kann der Mittelfeldmotor der Grün-Weißen in diesen Tagen einen Haken setzen. „Ich bin froh, dass die Verletzung ausgeheilt ist und ich es überstanden habe“, sagt Bargfrede im Interview mit WERDER.DE. Seit vergangener Woche ackert er wieder im Mannschaftstraining, nachdem ihn seit Jahresende eine Achillessehnenreizung geplagt hatte.

Dabei war Bargfrede gerade so gut "drin gewesen", wie er es formuliert. In fünf Spielen stand der Zevener mindestens eine Halbzeit oder länger auf dem Feld, keine der fünf Partien verlor Werder. Seit vielen Jahren gibt es das Spielchen mit der Statistik, in der die Punkte mit und ohne Bargfrede berechnet werden. Seit Jahren ist die durchschnittliche Punktzahl deutlich höher, wenn der 27-Jährige Teil der Werder-Elf ist. „Klar bekomme ich das mit. Das hört man gerne, es wäre aber schöner, wenn sie auch ohne mich erfolgreich wären“, sagt Bargfrede, zu dessen Stärken zählt, sich auch nach langwierigen Verletzungen überraschend schnell wieder ins Team zu kämpfen.

Seit letzten Mittwoch wieder im Teamtraining: Philipp Bargfrede (Foto: nordphoto).

Doch bis zum Wolfsburg-Spiel am kommenden Freitag wird es knapp. „Ich konnte während meiner Ausfallzeit leider nicht so viel an der Kondition arbeiten. Außerdem habe ich ja erst zweimal richtig mit der Mannschaft trainiert“, bleibt Bargfrede realistisch. Seine Marschroute: „Wir müssen die Einheiten heute, morgen und am Donnerstag abwarten. Erst dann weiß ich, wie der Stand ist und wie ich mich fühle.“

In welcher Rolle auch immer er das Auswärtsspiel erleben wird, Bargfrede rechnet mit einem „schwerem Spiel“ und einer großen Herausforderung für den SVW: „Wolfsburg wird uns direkt unter Druck setzen, da sie zuhause spielen, aber es gibt auch genug Gründe, sich auf die Partie zu freuen: Freitagabend, Flutlicht und ein Duell mit einem Gegner, den wir wieder unten mit reinziehen können.“