Mit umgelegtem Schalter in die alte Heimat

Werders Innenverteidiger Assani Lukimya legt den totalen Fokus auf das anstehende Spiel bei Hertha BSC (Foto: nph).
Profis
Dienstag, 18.08.2015 // 17:16 Uhr

Von 2004 bis 2007 lief Lukimya für die "Alte Dame" auf - zunächst in den Jugendmannschaften und später in der zweiten Mannschaft der Herthaner. Die Vorfreude auf das Spiel in der alten Heimat ist daher groß. "Ich freue mich sehr auf das Spiel. In Berlin habe ich noch viele Freunde, außerdem wohnt ein Großteil meiner Familie dort. Bei der Hertha habe ich den Sprung aus dem Jugend- in den Herrenfußball geschafft. Die Reise in die Hauptstadt ist immer etwas Schönes. Richtig schön ist sie allerdings nur, wenn wir dort am Freitag auch gewinnen", so Lukimya. Ein Sieg ist nach der Niederlage gegen Schalke das "absolute Ziel".

Am Dienstag sind die Werder-Profis mit einer doppelten Einheit in die kurze Trainingswoche vor dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin (Freitag, 21.08.2015, ab 20.15 Uhr im Live-Ticker auf WERDER.DE) gestartet. Das Spiel in der Hauptstadt wird für Werders Innenverteidiger Assani Lukimya ein ganz Besonderes. Der 29 Jahre alte Kongolese trifft mit den Grün-Weißen zum einen auf seinen ehemaligen Verein, zum anderen will "Luki" mit seinem Team im zweiten Bundesligaspiel der Saison unbedingt den ersten Sieg einfahren. "Nach der Niederlage gegen Schalke wollen und müssen wir in Berlin eine Reaktion zeigen", fordert der Abwehrmann.

Volle Konzentration auf Berlin

"Das Spiel gegen Schalke ist aus unseren Köpfen. Wir haben die Partie im Nachhinein genau analysiert und wissen, was wir in Berlin besser machen müssen", sagt der Kongolese. Gleichwohl weiß der 1,90-Meter große Verteidiger, dass die Vorbereitung auf das nächste Spiel kürzer als sonst ausfällt. "Da wir bereits am Freitag spielen, hat sich unser gewohnter Wochenrhythmus um einen Tag nach vorne verschoben. Den freien Montag konnten wir dazu nutzen, um uns abschließende Gedanken zur Niederlage gegen Schalke zu machen. Seit Dienstag ist der Schalter umgelegt und die volle Konzentration gilt dem Spiel in Berlin", erklärt Luki.

An das letzte Spiel im Olympiastadion hat er gute Erinnerungen. Nachdem Werder zunächst 0:2 zurück lag, konnten die Grün-Weißen sich noch ein 2:2-Unentschieden erkämpfen. Nicht zuletzt dank eines Tores von Werders Nummer fünf: "Ich habe nichts dagegen, wieder einen Treffer zu erzielen. Sollte ich jedoch nicht knipsen und wir nehmen am Ende trotzdem drei Punkte aus Berlin mit, bin ich umso glücklicher."

Bis zur Partie gegen die Hertha stehen für die Werder-Profis noch einige intensive Trainingseinheiten auf dem Plan. Die ersten beiden haben sie am Dienstag hinter sich gebracht. Während am Vormittag alle Akteure des grün-weißen Kaders trainieren konnten, mussten Fin Bartels und Florian Grillitsch das Training am Nachmittag abbrechen. Grillitsch bekam während des Trainingsspiels einen Schlag auf den rechten Fuß und auch Bartels konnte nach einem Zusammenprall nicht weiter mit den Kollegen trainieren. Weitere Informationen folgen nach genauen Untersuchungen der beiden Offensivkräfte hier auf WERDER.DE.

Von Michael Runge