Werder in Winter-Vorbereitung gestartet

Der SV Werder Bremen startete am Montag in die Wintervorbereitung (Foto: WERDER.DE).
Profis
Montag, 04.01.2016 // 17:30 Uhr

Der SV Werder ist am Montag, 04.01.2016, mit einem öffentlichen Training in die Vorbereitung auf die Bundesliga-Rückrunde 2015/16 gestartet. Bei winterlichen Temperaturen und Schneefall ließ Cheftrainer Viktor Skripnik seine Mannschaft eine intensive Einheit mit Lauf- und Passübungen sowie Spielformen auf den Trainingsplätzen am Weser-Stadion absolvieren.

Mit dabei war auch wieder Zlatko Junuzovic. Der Österreicher verpasste das Ende der Hinrunde aufgrund einer Schultereckgelenksprengung, konnte beim Auftakt das Aufwärmprogramm sowie leichte Ballübungen absolvieren (siehe Extra-Meldung).

Trainingsauftakt der Werder-Profis bei eisiger Kälte (Foto: WERDER.DE).

„Wir hatten in der Pause genug Zeit, um unsere Fehler der Hinrunde zu analysieren. Es ist wichtig, dass wir die Vorbereitung konzentriert angehen und die Mannschaft schnell wieder topfit ist", so die Vorgabe von Cheftrainer Viktor Skripnik. „Es warten harte Wochen auf uns, damit wir optimal in die Rückrunde gehen können. Nach dem zweiwöchigen Urlaub kribbelt es auch wieder. Wir wollen uns als Mannschaft unbedingt aus der Situation befreien", sagt Jannik Vestergaard.

Noch bis einschließlich Mittwoch trainieren die Grün-Weißen auf heimischem Boden, ehe es am Donnerstagvormittag, 07.01.2016, ins Trainingslager nach Belek geht. Bei optimalen Bedingungen soll dort der Grundstein für eine erfolgreiche zweite Halbserie gelegt werden. Um eine bestmögliche Vernetzung zwischen den Mannschaften zu ermöglichen, bereitet sich parallel auch die U 23 des SV Werder an der türkischen Riviera und damit nur wenige Kilometer von der Bundesliga-Mannschaft entfernt auf die anstehenden Aufgaben in der 3. Liga vor.

Nicht mit dabei sein im Trainingscamp in Belek wird Stürmer Aron Jóhannsson. „Er ist noch nicht so weit und braucht noch mehr Zeit. Er wird deshalb in Bremen bleiben und ein individuelles Programm absolvieren", erklärt Viktor Skripnik. Raphael Wolf und Özkan Yildirim werden ebenfalls für ein gesondertes Reha-Programm an der Weser bleiben.

Von Dominik Kupilas