"Suche nach Ersatz hat Priorität"

Standen beim Talk am "Tag der Fans" Rede und Antwort: die Geschäftsführer des SV Werder (Foto. WERDER.DE).
Profis
Samstag, 25.07.2015 // 18:30 Uhr

Es war ein ereignisreicher Vormittag am Weser-Stadion. Tausende Fans pilgerten zum „Tag der Fans" auf das Veranstaltungsgelände. Als sich die Geschäftsführer Klaus Filbry, Thomas Eichin und Dr. Hubertus Hess-Grunewald ...

Es war ein ereignisreicher Vormittag am Weser-Stadion. Tausende Fans pilgerten zum „Tag der Fans" auf das Veranstaltungsgelände. Als sich die Geschäftsführer Klaus Filbry, Thomas Eichin und Dr. Hubertus Hess-Grunewald zum Talk auf die Bühne begaben, bewegte die Fans in grün und weiß aber noch ein anderes Thema: der Abgang von Franco Di Santo, der Werder noch vor dem Show-Training verlassen hatte.

„Wir haben lange versucht ihn dazu zu bewegen, zu bleiben und sind dabei bis an unsere Schmerzgrenze gegangen", erklärte Eichin und betonte, dass „jetzt die Suche nach einem Ersatz Priorität" habe. „Wir befinden uns im Umschaltmodus und gehen nicht unvorbereitet in diese Situation", so Eichin weiter. Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung, zeigte sich überzeugt, dass „Thomas Eichin und Rouven Schröder schnell eine hervorragende Lösung für diese Position präsentieren werden."

"Defensiv sehr stabil"

Auch der sportliche Leistungstest am Nachmittag stand im Blickpunkt des Talks. „Die Mannschaft hat die bisherigen Testspiele überzeugend absolviert und sich defensiv sehr stabil gezeigt. Daran sieht man auch die Handschrift des Trainerteams und dass unser Nachwuchskonzept greift", resümierte Eichin. Man habe aktuell zahlreiche junge Spieler im Kader, „die ordentlich Dampf machen."

Der Aufstieg der U 23 spiele dafür eine wichtige Rolle, wie Präsident und Geschäftsführer Dr. Hubertus Hess-Grunewald betonte. „Der Aufstieg ist sportlich gesehen ein großer Schritt. Mit der Herausforderung ‚3. Liga' können wir die Durchlässigkeit zu den Profis weiter verbessern", sagte Hess-Grunewald.

Vom „Tag der Fans" berichten Yannik Cischinsky, Michael Runge und Sven-Philipp Kallmayer