Filbry blickt zurück und freut sich auf Baumann

Klaus Filbry, Vorsitzender der Geschäftsführung, freut sich auf die Arbeit mit Frank Baumann (Foto: Heidmann).
Profis
Mittwoch, 25.05.2016 // 14:18 Uhr

Das Büro ist bereits bezogen, die Arbeit längst aufgenommen. Noch in dieser Woche wird der Aufsichtsrat des SV Werder mit Frank Baumann einen neuen Geschäftsführer bestellen. Die offizielle Präsentation erfolgt in einer Pressekonferenz am Freitag, um 11 Uhr (live bei WERDER.TV). Werders Vorsitzender der Geschäftsführung Klaus Filbry freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem 40-Jährigen, mit dem er bereits fünfeinhalb Jahre „sehr gut zusammengearbeitet“ hat. „Frank ist sehr kompetent. Er war als Spieler eine absolute Führungsfigur mit einer klaren Meinung und einem starken inneren Kompass. Im Anschluss hat er in unterschiedlichen Funktionen bei uns im Management gearbeitet und das Fußball-Geschäft nach der aktiven Karriere wirklich von Grund auf kennengelernt“, so Filbry. 

Zudem habe Baumann in verantwortungsvoller Position unter Thomas Eichin gearbeitet, hebt Filbry hervor. „Er hat die Themen Kaderplanung, Scouting und Spielphilosophie intensiv mitgestaltet. Frank hat ein gutes Netzwerk, einen guten Draht zu Beratern und kennt sich auf dem Spielermarkt bestens aus. Er ist eine sehr gute Wahl für Werder.“ 

Filbry: "Es war alles andere als verlorene Zeit"

Filbry und Baumann arbeiteten von 2010 bis 2015 bereits eng zusammen (Archivfoto: nordphoto).

Überhaupt ist sich der Vorsitzende der Geschäftsführung sicher, dass sein neuer Kollege Themen wie Kaderplanung oder die Vernetzung zwischen Leistungszentrum und Bundesliga-Mannschaft mit seiner ganz eigenen Handschrift angehen wird. „Frank weiß, was auf ihn zukommt und er ist absolut bereit, das auf seine Weise auszufüllen. Seine große Stärke ist es, Sachen durchzusetzen ohne seinen Gegenüber schlecht aussehen zu lassen“, so Filbry, der in diesen Tagen gemeinsam mit dem Führungszirkel die zurückliegenden Monate intensiv aufarbeitet.

„Wir haben sicher schwere Stunden erlebt, aber es gibt auch Aspekte, die mir die Überzeugung geben, dass wir in der Zukunft unsere Ziele erreichen. Positiv waren im Rückblick drei Punkte: „Die charakterliche Stärke des Teams mit einem großartigen Kapitän Clemens Fritz an der Spitze. Die Ruhe, mit der wir inhaltliche Entscheidungen getroffen haben und die Einzigartikeit unserer Fans.“

Im außersportlichen Bereich blickt der Manager auf ein gutes Jahr zurück. „Wir haben mit unserem Kurs der wirtschaftlichen Vernunft viele Dinge angeschoben und sehen erste Auswirkungen. Wir haben trotz der sportlichen Turbulenzen kontinuierlich die Entwicklung des SV Werder vorangetrieben. Es war alles andere als verlorene Zeit.“