"Ich möchte mich entschuldigen"

Djilobodji über seine unangebrachte Geste

Werders Innenverteidiger Papy Djilobodji hat sich zu seiner Sperre geäußert (Foto: nordphoto).
Profis
Freitag, 25.03.2016 // 08:33 Uhr

Drei Spiele lang muss Papy Djilobodji auf der Tribüne Platz nehmen. Auswärts gegen Dortmund sowie zuhause gegen Augsburg und Wolfsburg ist Werders Innenverteidiger gesperrt zum Zuschauen verdammt. „Die Sperre ist hart für mich und das gesamte Team, aber ich muss sie akzeptieren. Die Geste gehört nicht auf den Fußballplatz und war unangebracht. Das hätte mir nicht passieren dürfen“, so Djilobodji gegenüber WERDER.DE.

 

 

 

 

 

Für den 27-Jährigen war es eine emotionale Woche. Die öffentliche Diskussion um seine Geste im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 sowie das anschließende Sportgerichtsverfahren des DFB war groß. Djilobodji geht es nach all der Aufregung vor allem um eins: „Ich möchte mich bei allen Fans, aber auch der Mannschaft und dem Trainerteam entschuldigen. Ich bin hierhergekommen, um Werder in einer wichtigen Situation auf dem Platz zu helfen. Das kann ich durch die Sperre und meine fünfte gelbe Karte in den nächsten Wochen nicht. Das tut mir sehr leid“, so der Senegalese.

Erst zum Pokal-Halbfinale gegen Bayern München und dem Nordderby ist Djilobodji wieder spielberechtigt. „Ich hoffe, dass ich wieder meine Form der letzten Partien abrufen kann und meinen Teil dazu beitrage, dass Werder den Klassenerhalt schafft.“ Bis dahin, da ist sich der Verteidiger sicher, werden seine Teamkollegen ihre Sache sehr gut machen. "Ich werde die Jungs im Training unterstützen, sie motivieren und so gut es geht helfen."