Werder im Wildwasser - die perfekte Abwechslung

Jede Menge Spaß beim Tubing: Luca Caldirola, Alejandro Galvez und Franco Di Santo (Foto: nph).
Profis
Dienstag, 22.07.2014 // 19:41 Uhr

"Das Wasser ist schon recht kalt, im ersten Moment wird's ein kleiner Schock sein." Mit diesen Worten schickte Tourguide Patrick die Werder-Profis, gekleidet mit Neoprenanzügen und Helmen ...

"Das Wasser ist schon recht kalt, im ersten Moment wird's ein kleiner Schock sein, aber dann macht's nur noch Spaß." Mit diesen Worten schickte Tourguide Patrick die Werder-Profis, gekleidet mit Neoprenanzügen und Helmen, und ob des reißendes Gewässers mit einer gehörigen Portion Respekt ausgestattet, in den acht Grad kalten Wildbach. Tubing stand an diesem Tag für Wolf, Prödl und Co. auf dem Programm.

Beim Tubing handelt es sich um eine Funsportart, bei der man mit einem Reifen durchs Wildwasser gleitet. Nach dem Triathlon eine weitere Teambuildingmaßnahme der Grün-Weißen. „Teambuilding gehört auch dazu, aber Teambuilding ist nicht nur ein Triathlon, in den Klettergarten gehen, oder eben Tubing. Es findet den ganzen Tag statt. Dazu macht man aber auch mal andere Sachen außer Fußball, das schweißt zusammen und bringt Spaß", erklärt Cheftrainer Robin Dutt.

Und Spaß hatten die Werder-Profis bei dieser Einheit allemal. „Wasser ist zwar nicht unbedingt mein Element, aber ich glaube ich habe mich gut geschlagen. Damir Buric hat mir viele gute Tipps gegeben, am besten ging es, wenn ich mich einfach hab treiben lassen. Ich hatte im Vorfeld großen Respekt davor, war aber alles super und eine tolle neue Erfahrung“, berichtete Raphael Wolf anschließend. Und auch bei ,Wasserratte‘ Theodor Gebre Selassie kam die Maßnahme gut an. „Ich habe so etwas noch nie vorher gemacht. Es war eine spannende Erfahrung, es hat mir großen Spaß gemacht. Am Ende war es sogar ein bisschen einfacher, als ich anfangs gedacht hatte.“

Respekt hatte auch Sebastian Prödl vor der Einheit im Wildwasser. „Anfangs habe ich bei den Erklärungen ganz genau hingehört. Aber durch das kalte Wasser war man hellwach in den Schleusen. Alle sind heile durchgekommen, es war ein tolles Event“, so der Österreicher.  Das sieht auch Cedrick Makiadi so. „Es war zwar sehr kalt und auch anstrengend, aber es hat mir wirklich großen Spaß gemacht. Es war mal was ganz anderes als Training.“ Felix Kroos, der am Dienstagmittag seinen Vertrag bei den Grün-Weißen vorzeitig bis 2017 verlängert hat, freute sich über die Abwechslung. „Ich bin froh, dass wir den Teamgeist mit solchen Maßnahmen weiter stärken können. Es ist wichtig, dass auch da alle voll mitziehen. Das ist bis jetzt absolut der Fall“, so Werders Nummer 18.

„Es ist zwar immer auch anstrengend, aber die Intensität macht bei solchen Sachen mehr Spaß. Außerdem entstehen daraus auch nette Geschichten, die man sich auch noch danach erzählt“, so Kroos weiter. Genau für diesen Spagat lobt Thomas Eichin das Trainerteam . „Die Trainer machen das wirklich sehr gut, verknüpfen Dinge, die Spaß machen mit harten Konditionseinheiten. Viele Spieler merken erst hinterher, was sie gerade körperlich geleistet haben“, so der Geschäftsführer Sport.

Aus dem Zillertal berichtet Dominik Kupilas