Lorenzen knickt im Training schmerzhaft um

Physiotherapeut Florian Lauerer und Julian von Haacke stützen den verletzten Melvyn Lorenzen (Foto: nph).
Profis
Mittwoch, 28.01.2015 // 12:34 Uhr

Schrecksekunde für Werder und Melvyn Lorenzen. Bereits nach wenigen Minuten musste er die Trainingseinheit am Mittwochvormittag abbrechen. Beim Aufwärmspiel „Fünf gegen Zwei" knickte er unglücklich um und musste den Platz anschließend auf Krücken verlassen. Eine genaue Diagnose steht noch aus.

Für Neuzugang Jannik Vestergaard war es die erste Einheit überhaupt nach seinem Wechsel an die Weser. „Es war ein lockerer Einstieg", befand der Däne nach seinem rund einstündigen Auftakt. Die neuen Kollegen muss er zwar noch" besser kennenlernen", er wurde aber insgesamt  „super aufgenommen. So als wäre ich schon ewig hier". Auch Michael Zetterer testete gemeinsam mit den Torhüter-Kollegen Raphael Wolf und Koen Casteels erstmals den Rasen am Weser-Stadion.

Derweil arbeitet auch Sebastian Prödl nach seinem Innenbandriss im rechten Knie an seinem Comeback. Nach der Reha im pfälzischen Herxheim ackerte der Innenverteidiger erstmals wieder auf dem Trainingsgelände am Weser-Stadion. Gemeinsam mit Julian von Haacke, der ebenso an seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining arbeitet, und Athletik-Coach Reinhard Schnittker, absolvierte Prödl ein individuelles Laufprogramm. Fin Bartels konnte nach Zeh-Problemen am Montag wieder ohne Probleme trainieren.

Von Erik Scharf