Intensive Doppelschichten

Am Freitag bat Werder-Coach Viktor Skripnik sein Team zweifach auf den Trainingsplatz (Foto: nph).
Profis
Freitag, 16.01.2015 // 16:00 Uhr

In zwei Wochen startet die Rückrunde der Bundesliga mit einem Heimspiel gegen Hertha BSC (Sonntag, 01.02.2015 um 15.30 Uhr). Auch seine Spieler wissen um diesen Termin. Entsprechend intensiv ging es in den Trainingseinheiten am Freitag zur Sache. Schließlich, „will sich jeder empfehlen. Der eine für einen Platz in der Startelf, der andere kämpft darum, in den Kader zu kommen", weiß der ukrainische Fußballlehrer. Mit der Trainingsarbeit seiner Mannschaft kurz vor dem Wochenende zeigte sich Skripnik zufrieden: „Wir wollen uns weiter verbessern und unsere Spielidee zielgerichtet verfolgen. Das klappt immer besser."

Der Trainingsplatz im Schatten des Weser-Stadions erlebte am Freitag eine Doppelschicht. Gleich zwei Einheiten standen auf dem Plan von Werder-Coach Viktor Skripnik und seiner Mannschaft. „Es ist wichtig, dass wir im Rhythmus bleiben", erklärt Skripnik das volle Vorbereitungsprogramm. Dabei ist sein Fokus eindeutig zu erkennen.

Bartels' Test-Einsatz entscheidet sich kurzfristig

Zum positiven Gesamtbild passen die drei Siege aus den bisherigen drei Testspielen. Einziger kleiner Wehrmutstropfen ist die leichte Verletzung von Fin Bartels, der im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach einen Schlag auf den Fuß abbekommen hat. „Solche Verletzungen gehören im Sport dazu", findet Skripnik. Immerhin absolvierte Bartels am Freitagnachmittag schon wieder leichte Übungen mit dem Ball, seine Rückkehr ins Mannschaftstraining dürfte demnach nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen.

Ob es schon am Montag mit einem Einsatz beim Testspiel in Duisburg (ab 18.15 Uhr live im Tipico-Ticker auf WERDER.DE) klappt, entscheidet sich laut Skripnik kurzfristig. Für den Cheftrainer bietet sich bei diesem Test „eine gute Möglichkeit, für das Pokalspiel in Bielefeld zu proben". Zuvor bittet er seine Jungs am Samstag aber noch zu zwei weiteren Einheiten aufs Feld. Der Rhythmus soll beibehalten werden.

Von Erik Scharf