Mit voller Mannstärke gegen den Spitzenreiter

Einsatzbereit: Sebastian Prödl ist fit für das Duell mit Tabellenführer Hoffenheim (Foto: nph).
Profis
Donnerstag, 28.08.2014 // 16:48 Uhr

Für das Auftaktmatch gegen Hertha BSC hat es für Sebastian Prödl noch nicht gereicht. Der österreichische Nationalspieler, der sich im Endspurt der Vorbereitung einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zuzog, konnte das 2:2 gegen den Hauptstadtclub nur als Zuschauer mitverfolgen. Das erste Heimspiel der Saison 14/15 wird Prödl hingegen nicht verpassen. Er ist wieder voll belastbar und somit einsatzbereit.

Nachdem es vergangene Woche noch nicht für eine Kadernominierung gereicht hat, wird Sebastian Prödl aller Voraussicht nach gegen die Kraichgauer in den Kader von Robin Dutt zurückkehren. „Nach den Trainingseindrücken der letzten Tage ist für mich klar, dass er von Anfang an spielen könnte", erklärt Dutt auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag, lässt sich aber nicht in die Karten schauen: "Auf die Frage, ob es so kommt, kennen Sie meine Antwort."

Mit Mentalität zum Erfolg

Durch die Rückkehr des Vize-Kapitäns hat Robin Dutt jedenfalls die Qual der Wahl. Und das nicht nur auf der Position des Innenverteidigers. „Wir haben momentan mehr formstarke Spieler im Kader als Plätze in der Startelf", sagt der Cheftrainer, der damit auf den ausgeprägten Konkurrenzkampf im Team hinweist: "Da kann es auch mal passieren, dass einer mit einer guten Form draußen sitzt."

Sowohl die engagierten Trainingseinheiten als auch die zuletzt gezeigte Mentalität der Mannschaft schenken Robin Dutt die Überzeugung, dass es am Samstag gegen Hoffenheim ein genauso hart umkämpftes Spiel wird, wie um die Stammplätze. „Ich denke, dass wir durchaus gute Chancen haben das Spiel zu gewinnen. Unsere Mentalität ist so, dass man uns nicht im Vorbeigehen schlagen kann. Wir haben die Qualität, dass wir alles aus uns raushauen können. Dabei ist es egal wie es steht und gegen wen wir spielen", so Dutt, der ergänzt: "Mir fällt kein Grund ein, warum wir nicht gewinnen können."

von Marcel Kuhnt