Zwei Tonnen in zwei Wochen

Die Zeugwarte Peter Detjen (li.) und Fritz Munder (re.) bearbeiten momentan etwa 300 Kartons (Foto: WERDER.DE).
Profis
Donnerstag, 25.06.2015 // 17:00 Uhr

Nur noch sechs Tage, dann stehen die Profis des SV Werder, nach vier Wochen Urlaub, wieder auf dem Trainingsplatz. Während sich die Spieler eine Auszeit gönnen, laufen die Vorbereitungen im und am Weser-Stadion auf Hochtouren! WERDER.DE blickt erneut hinter die Kulissen. Im zweiten Teil steht die neue Ausrüstung der Grün-Weißen im Mittelpunkt.

Die Zeugwarte des SV Werder Peter Detjen und Fritz Munder haben sich abgesprochen. Beide sind die ersten beiden Wochen der Sommerpause traditionell im Urlaub. In den verbleibenden zwei Wochen wartet eine Zwei-Tonnen-Lieferung darauf, abgearbeitet zu werden. Angeliefert wird die komplette Ausrüstung der Spieler und Betreuer - für die ganze Saison. "Insgesamt waren es bisher 300 Kartons. Mit Nachbestellungen werden es am Ende der Saison 2015/2016 etwa 500 Kartons werden", erzählt Munder.

"Welche Sommerpause?"

Wie viel nachbestellt werden muss, liegt auch daran, wie viel verbraucht wird. "In der abgelaufenen Saison wurden über 340 Profi-Trikots an Gegenspieler verschenkt, gingen verloren oder waren einfach abgenutzt" so Detjen. Spitzenreiter in Sachen Trikot-Verschleiß war Davie Selke. Der Stürmer wechselte unlängst zu RB Leipzig und räumte gen Ende der Rückrunde seinen kompletten Schrank leer. 36 Selke-Trikots wechselten letztlich während der Saison den Besitzer. Ähnlich spendabel zeigten sich auch Alejandro Gálvez (30) und Franco Di Santo (23).

Doch nicht nur die Profis werden neu ausgestattet. Auch die Fans haben ab Donnerstag, den 25.06.2015, die Möglichkeit das neue Trikot zu erschwingen. Die Leiterin der Werder Fan-Welt, Georgette Wässa, weiß, was das bedeutet: "Für uns ist es momentan die heißeste Zeit des Jahres. Der Abstand zwischen Wareneingang und Verkaufsstart ist immer unterschiedlich und vieles passiert auf den letzten Drücker." Von der erholsamen, fußballfreien Zeit hat in der Abteilung noch keiner etwas gehört: "Welche Sommerpause?“

Von Svend-Philipp Kallmayer