Prödl zurück im Mannschaftstraining

Endlich wieder am Ball: Sebastian Prödl konnte am Donnerstag die gesamte Einheit absolvieren.
Profis
Donnerstag, 21.08.2014 // 17:26 Uhr

Kurz vor dem Ligastart am Samstag bei Hertha BSC wird die Liste der Verletzten beim SV Werder immer kürzer. Nachdem bereits am Dienstag Franco Di Santo und Ludovic Obraniak ins Mannschaftstraining zurückkehrten, steht auch Sebastian Prödl seit Donnerstagnachmittag wieder mit den Kollegen auf dem Rasen.

Damit kann Robin Dutt vor dem Bundesligaauftakt quasi aus dem Vollen schöpfen. Ob es jedoch für die zuletzt verletzten Prödl, Obraniak und Di Santo für den Hertha-Kader reichen wird, ließ Dutt auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag offen. „Ich lasse mir schon noch die Option die übrigen Trainingseinheiten abzuwarten. Sollte es für den Kader reichen, ist es schwierig zu sagen, ob es für 90 Minuten reicht. Am Anfang sollten erstmal 45 Minuten reichen", sagt Werders Cheftrainer und ergänzt: „Natürlich ist es schön, dass Ludo, Basti und Franco wieder mit dabei sind."

Dutt: "Die Jungs sind heiß"

Doch nicht nur die Rückkehr der drei verletzten Spieler geben Grund zur Hoffnung, dass es ein erfolgreicher Auftakt in die 52. Bundesligasaison wird. „Wenn ich mich auf den Trainingsplatz so umschaue und beobachte wie die Jungs zur Sache gehen, dann kann ich das nur so deuten, dass sie heiß auf den Start sind", betont Robin Dutt mit Blick auf die guten Trainingsleistungen des gesamten Kaders.

Eine Entwicklung, die auch Thomas Eichin registriert hat. „Ich glaube schon, dass die Mannschaft bereit ist, einen weiteren Schritt zu gehen. Wir haben Spieler, die letztes Jahr zum ersten Mal in der Bundesliga gespielt haben und sich immer noch steigern können. Daher bin ich guter Dinger, dass wir eine gute Saison spielen und uns weiter verbessern können", erklärt Werders Geschäftsführer.

Während es abzuwarten bleibt, ob Sebastian Prödl, Franco Di Santo oder Ludovic Obraniak bereits am ersten Spieltag einen Teil zu dieser Weiterentwicklung beitragen können, ist eines sicher: „Wir sind alle froh, dass es endlich wieder losgeht", so Robin Dutt.

von Marcel Kuhnt