Kurzpässe: Busch auf dem Weg zurück

Laufen ja, Lächeln noch nicht wieder ganz: Marnon Busch absolviert momentan noch individuelle Einheiten (Foto: nph).
Profis
Mittwoch, 03.12.2014 // 13:57 Uhr

+++ Bielefeld will Werder sehen: Es dauert zwar noch genau drei Monate, bis die Werder-Elf im Achtelfinale des DFB-Pokals bei Arminia Bielefeld antritt. Die Vorfreude in Ostwestfalen ist dennoch schon jetzt so groß, dass die Bielefelder Fans am frühen Dienstagmorgen langes Anstehen in Kauf nahmen, um ein Ticket zu ergattern. Zahlreiche Fans standen bis zu zwei Stunden vor Verkaufsstart Schlange, um sich eines der restlichen 3.000 Tickets für den Pokal-Kracher zu sichern. Schon im Vorfeld wurden 23.000 Karten an den Fan gebracht, damit ist eine „volle (Alm)Hütte garantiert. Der Heimbereich ist damit ausverkauft, Infos für die Gäste-Tickets gibt es in Kürze. +++

+++ Am Mittwochvormittag gab es für die Werder-Profis eine Doppelschicht zu bewältigen. Zunächst stand eine 30-minütige Krafteinheit an, bevor es bei -3 Grad auf den Platz ging. Dabei spulten Ludovic Obraniak und Marnon Busch weiterhin ein individuelles Programm ab. Letzterer sieht sich auf einem guten Weg, bald wieder zur Mannschaft stoßen zu können: „Mir geht es deutlich besser. Ich habe keine Probleme mehr beim Laufen und möchte jetzt so schnell wie möglich wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Das kann zwar noch ein paar Tage dauern, aber ich gebe alles dafür, ganz schnell wieder dabei zu sein", so der Youngster. +++

+++ Ziehe mit Werder über Los: Der Klassiker unter den Brettspielen ist pünktlich zur Vorweihnachtszeit auch im Werder-Look erhältlich. Monopoly, das weltberühmte Spiel um Grundbesitz und Immobilien, führt mit dieser Ausgabe durch die Geschichte Werder Bremens. Neben den Wahrzeichen des Vereins sind unter anderem auch die größten Erfolge, die Nordderbys und Ehrenspielführer auf dem Spielbrett verewigt. Das Werder-Monopoly ist im Web-Shop und in der WERDER Fan-Welt für 39.99 Euro erhältlich. Die Werder-Profis Franco Di Santo und Santiago Garcia haben sich ihre Ausgabe schon gesichert. +++

+++ Mit Tipico zum nächsten Heimspiel: Werders Top-Sponsor Tipico verlost für das kommende Heimspiel gegen Hannover 96 am Samstag, 13.12.2014, um 15.30 Uhr zwei Business-Seats und 20 x 20 Euro Wettguthaben beim Sportwetten-Anbieter. Um an der Verlosung teilzunehmen, muss lediglich hier die Frage richtig beantwortet werden. Wer in der vergangenen Saison beim Heimspiel gegen die Hannoveraner dabei war, dürfte damit keine Probleme haben. +++

+++ Lobenswertes Fan-Verhalten: Am Samstagabend gingen nicht nur die Werder-Fans mit dem 4:0-Sieg im Rücken gegen den SC Paderborn 07 nach Hause, sondern auch die Einsatzkräfte der Polizei Bremen. Sie lobten anschließend ausdrücklich das vorbildliche Fan-Verhalten der Anhänger im und um das ausverkaufte Weser-Stadion. Mit diesem Positiv-Erlebnis ließen sich die Einsatzkräfte gerne in den 1. Advent entlassen. Fortsetzung erwünscht! +++

+++ Naldo ist jetzt Deutscher: Im Jahr 2005 begann für Naldo beim SV Werder sein Deutschland-Abenteuer. Neuneinhalb Jahre später ist er offiziell deutscher Staatsbürger. Nach dem erfolgreichen Einbürgerungstest besitzen Naldo und seine Familie nun neben dem brasilianischen auch den Pass der Bundesrepublik. Eine Karriere als deutscher Nationalspieler bleibt dem Innenverteidiger, der rund um das Weser-Stadion immer noch viele Sympathien genießt, aber verwehrt. Schließlich hat er schon vier Einsätze für die brasilianische Selecao auf dem Buckel. Doch dank fünf brasilianischer und vier deutscher Weltmeistertitel verkündete er stolz: "Jetzt bin ich quasi Rekordweltmeister." WERDER.DE sagt: Glückwunsch, Naldo! +++

+++ Besen, Besen, seid's gewesen: Je näher der Abschied von Ehrenpräsident und Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer am Jahresende rückt, desto größer wird die Ansammlung an Präsenten. Ein besonders ungewöhnliches Geschenk bekam er vom Martinshof als Dank für die langjährige Partnerschaft: einen Besen. "Ich war überrascht, aber sehr erfreut über das Abschiedsgeschenk. Das soll aber nicht bedeuten, dass ich jetzt zu Hause immer fegen muss", so der Ehrenpräsident mit einem Augenzwinkern. +++

von Erik Scharf