SV Werder zeigt Präsenz bei Toleranzoffensive

Setzten ein Zeichen für mehr Toleranz: Präsident und Geschäftsführer Dr. Hubertus Hess-Grunewald, Sebastian Prödl und Aufsichtsratsvorsitzender Marco Bode mit Christian Weber, Präsident der Bremischen Bürgerschaft (Foto: WERDER.DE).
Profis
Montag, 26.01.2015 // 19:10 Uhr

Der SV Werder Bremen hat am Montagabend in prominenter Vertretung ein Zeichen gegen Antisemitismus, Fremden- und Islamfeindlichkeit gesetzt. Bei der Kundgebung auf dem Bremer Marktplatz unter dem Motto „Für eine demokratische und weltoffene Gesellschaft - Bremen tut was!", engagierten sich Vereinspräsident und Geschäftsführer Dr. Hubertus Hess-Grunewald, der Aufsichtsratsvorsitzende Marco Bode und Ehrenpräsident Klaus-Dieter Fischer sowie der Vize-Kapitän der Profimannschaft, Sebastian Prödl, gemeinsam mit zahlreichen Mitarbeitern des SV Werder für ein buntes und tolerantes Bremen.

Die Grün-Weißen stehen für Werte wie Vielfalt, Weltoffenheit und ein kulturelles Miteinander. „Sport schafft Begegnung und hilft so, Flüchtlingen sich willkommen zu fühlen. Bremen ist bunt und mittendrin stehen wir Grün-Weißen", sagte Dr. Hess-Grunewald im Rahmen der Kundgebung auf dem gut gefüllten Bremer Marktplatz. Er machte auch deutlich, dass das große gesellschaftliche Engagement des SV Werder in Form der CSR-Marke „WERDER BEWEGT - Lebenslang", der große Verdienst von Klaus-Dieter-Fischer war, der auch an der Kundgebung teilnahm. Marco Bode hob zudem die Bedeutung „der breiten Mehrheit der Bremer" hervor, die heute „ein Zeichen gegen Entwicklungen gesetzt haben, die nicht gutzuheißen sind". Auch aus diesem Grund bekamen die Mitarbeiter des SV Werder am frühen Abend frei, um an der Demonstration des breiten Bündnisses teilzunehmen.

Unter den rund 7.000 Teilnehmern, darunter Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur, waren auch Flüchtlinge aus dem CSR-Projekt „Bleib am Ball", das insbesondere jungen Flüchtlingen hilft, eine Heimat im Sport zu finden. Denn im Fußball ist Toleranz eine Normalität. Das weiß auch Werders Vize-Kapitän Sebastian Prödl: „Bei uns im Verein und in der Mannschaft ist Toleranz absolut Gang und Gebe, denn dort kommen viele Nationalitäten zusammen Dabei gibt es natürlich Sprachbarrieren, aber der Fußball ist eine gute Brücke", so der Österreicher.

Der SV Werder Bremen bedankt sich bei allen Unterstützern für die rege Teilnahme an der Toleranzoffensive.