Stabilität und Konstanz als Grundlage

Alejandro Galvez und Theodor Gebre Selassie sind wichtige Komponenten in Skripniks Defensiv-Konzept (Foto: nph).
Profis
Dienstag, 11.11.2014 // 14:40 Uhr

Als Viktor Skripnik die Arbeit mit den Werder-Profis aufnahm, lag der Fokus klar auf der Abwehrarbeit: „Wir müssen unsere Defensive stabilisieren", gab der Werder-Coach damals als kurzfristiges Ziel aus. Zwei Wochen später kann der Ukrainer ein positives Zwischenfazit ziehen. Nur ein Gegentor kassierten die Grün-Weißen in den vergangenen drei Pflichtspielen. Die erste Teilaufgabe ist zwar erfüllt, doch die Arbeit noch lange nicht abgeschlossen.

Für Skripnik ist dabei Konstanz eine wichtige Komponente. In den drei Pflichtspielen seit seinem Amtsantritt stand jeweils  die gleiche Viererkette auf dem Platz, wodurch die Abstimmung in der Defensive immer besser funktioniert. Insbesondere Alejandro Galvez, der unter Skripnik auf die Innenverteidigerposition rückte, kommt dabei von Spiel zu Spiel besser zum Zug: „Alejandro ist ein richtig guter Innenverteidiger, der viel über sein gutes Stellungsspiel kommt und wichtig für unser Aufbauspiel ist", so Skripnik. Zudem sieht der 44-jährige Fußballlehrer den Spanier als „perfekte Ergänzung zu Sebastian Prödl". Auf der rechten Seite kommt Theodor Gebre Selassie nach langer Verletzung seiner Top-Form immer näher. Für den Werder-Coach ist das besonders wichtig, denn „Theo macht einen unangenehmen Job, arbeitet viel gegen den Ball uns steht defensiv stabil."

Stabilität und Konstanz sind also die aktuellen Zauberworte. Sie bilden die Grundlage für das nächste Etappenziel von Skripnik: „Wir wollen die Länderspielpause mit dem Testspiel gegen Odense (Freitag, 14.11.2014 um 17.30 Uhr im Stadion „Platz 11") nutzen, um uns spielerisch weiterzuentwickeln und unsere Defizite weiter zu verbessern. Davon haben wir noch eine ganze Menge." Es liegen also zwei intensive Trainingswochen vor den Werder-Profis, bevor der Aufwärtstrend im Nordderby beim Hamburger SV weiter gehen soll.