Keine Frage bei Di Santo

Von der Tribüne in die Startelf: Nach abgesessener Gelbsperre ist Franco Di Santo in Köln wieder gesetzt (Foto: nph).
Profis
Donnerstag, 19.03.2015 // 17:12 Uhr

Die Frage nach Franco Di Santo beantwortet sich im Prinzip von selbst. Deswegen reichten Werder-Coach Viktor Skripnik wenige Worte, um die auf der Hand liegende Antwort zu geben: „Franco wird am Samstag definitiv ...

Die Frage nach Franco Di Santo beantwortet sich im Prinzip von selbst. Deswegen reichten Werder-Coach Viktor Skripnik wenige Worte, um die auf der Hand liegende Antwort zu geben: „Franco wird am Samstag definitiv spielen. Er ist unser Mann für die entscheidenden Momente, kann aus keiner Chance ein Tor machen", so der Cheftrainer. Dafür wirft die Rückkehr des Argentiniers, der am vergangenen Wochenende gelbgesperrt zuschauen musste, neue Fragen auf. Schließlich muss dafür ein anderer seinen Platz räumen.

Wer dies sein wird, wollte Skripnik am Donnerstag noch nicht verraten. Auch um den Konkurrenzkampf unter seinen Schützlingen weiter anzufeuern: „Es wird sicher ein, zwei Umstellungen geben", sagte Werders Cheftrainer im Hinblick auf das Köln-Spiel am kommenden Samstag. Ob diese neben der Rückkehr von Di Santo personeller oder taktischer Natur seien, müsse sich in der weiterführenden Analyse des Gegners herauskristallisieren.

Außerdem steht noch das Abschlusstraining auf dem Programm. „Das müssen wir abwarten. Vor dem Wolfsburg-Spiel sind auch zwei Spieler beim Abschlusstraining ausgefallen", erinnerte der Ukrainer. Einer davon war Assani Lukimya. Dieser kann nach auskurierter Bauchmuskelzerrung auf eine erste komplette Trainingswoche zurückblicken und ist laut Skripnik „ein Riesenkandidat für den Kader".

Vier weitere Optionen im neuen Monat

Im neuen Monat sollen - laut aktueller Prognosen aus der medizinischen Abteilung - weitere Optionen hinzukommen - Aprilscherz ausgeschlossen. Mit Alejandro Gálvez, Melvyn Lorenzen, Özkan Yildirim und Julian von Haacke klopfen gleich vier Spieler an die Tür zum Mannschaftstraining. „Ich habe mit unserem Doktor gesprochen, voraussichtlich ab 1. April können alle wieder das volle Programm absolvieren", berichtete Skripnik. Die vier Rekonvaleszenten sind regelmäßig am Weser-Stadion unterwegs. Julian von Haacke beispielsweise absolvierte am Vormittag eine individuelle Einheit mit dem Ball, auch Gálvez, Lorenzen und Yildirim sind immer häufiger auf dem Trainingsplatz zu Gange. Fakt ist: Je mehr Optionen Skripnik zur Verfügung stehen, desto mehr Fragen nach der Aufstellung muss er beantworten. Und nicht überall liegt die Antwort auf der Hand, wie bei Franco Di Santo.

Von Erik Scharf