"Hawk-Eye"-Feinjustierung im Weser-Stadion

Techniker der Firma "Hawk-Eye Innovations" testen die Torlinientechnologie im Weser-Stadion (Foto: WERDER.DE).
Profis
Freitag, 19.06.2015 // 11:00 Uhr

"Hawk-Eye Innovations" war bereits in den vergangenen Wochen im Weser-Stadion und hat die notwendige Technik installiert. Die Arbeiten wurden Mitte Mai abgeschlossen. Allerdings kehrten die Techniker diese Woche noch einmal zurück nach Bremen, um die Kameras auf die neuen Tore, die ab der Saison 2015/2016 im Weser-Stadion stehen, einzustellen und zu justieren. Pro Tor wurden sechs Kameras und eine Spezial-Kamera (optische Kamera) unter dem Stadiondach installiert.

Tor oder kein Tor? Diese Frage werden sich die Zuschauer im Bremer Weser-Stadion zukünftig nicht mehr stellen müssen. In dieser Woche wurde in der Heimspielstätte des SV Werder die sogenannte "Hawk-Eye-Technologie" getestet und kalibriert. Die Torlinientechnologie der englischen Firma "Hawk-Eye Innovations" wird zur kommenden Saison 2015/2016 in allen Bundesliga-Stadien eingeführt. Strittige Torentscheidungen gehören damit ab nächster Spielzeit der Vergangenheit an.

Zu jedem Bundesliga-Spiel wird ein Technikwagen der Firma "Hawk-Eye Innovations" samt Techniker vor Ort sein. Im Falle des Falles teilt das System dem Schiedsrichter in Sekundenschnelle per akustischem Signal mit, ob der Ball die Torlinie überschritten hat, oder nicht. Eine Grafik der Situation wird in das Übertragungs-Signal von "Sportcast" eingespeist und auch auf der Leinwand des Weser-Stadions für die Zuschauer zu sehen sein.

Weitere Informationen zur Funktionsweise des Systems gibt es hier auf Bundesliga.de.