"Gutes Pflaster" in einer wichtigen Situation

Zlatko Junuzovic stand bereits vor drei Jahren gegen die Kölner auf dem Platz (Foto: nph).
Profis
Dienstag, 21.10.2014 // 12:11 Uhr

Heimspiele gegen den 1. FC Köln waren für den SV Werder in der Vergangenheit häufig ein „gutes Pflaster". Bereits neun Jahre ist es her, dass die

Heimspiele gegen den 1. FC Köln waren für den SV Werder in der Vergangenheit häufig ein „gutes Pflaster". Bereits neun Jahre ist es her, dass die Geißböcke einen Dreier aus Bremen entführen konnten. Dass die Partie am kommenden Freitagabend, 24.10.2014 um 20.30 Uhr, in den diesjährigen Bremer Freimarkt fällt, ist zusätzlich ein gutes Omen für die Grün-Weißen.

Im Flutlichtduell mit den Domstädtern, das den 9. Spieltag eröffnet, wollen die Werder-Profis unbedingt punkten. In den zurückliegenden Bundesliga-Duellen beider Vereine klappte das fast immer. Bei zehn Begegnungen an der Weser nahm der FC nur einen einzigen Punkt mit nach Hause. Neun Siege, ein Remis - so lautet die Bilanz aus Werder-Sicht gegen die Rheinländer.

Beim letzten Aufeinandertreffen im November 2011 waren die Gäste für eine Halbzeit lang drauf und dran, den Fluch zu durchbrechen. Doch Claudio Pizarro verwandelte den 0:2-Halbzeitstand durch drei Tore in einen 3:2-Sieg und sorgte dafür, dass die Kölner Sieglos-Serie bestehen blieb. Am 01.12.1995 gelang den Rheinländern der letzte Sieg an der Weser - 0:1 hieß es damals. Insgesamt siegten die Kölner nur in acht von 47 Duellen an der Weser.

Hinzu kommt, dass der FC zur Freimarkt-Zeit den Weg in die Hansestadt antreten muss. Immer wenn das Volksfest für zwei Wochen seine Zelte in der Stadt aufschlägt, punktet die Werder-Elf in Heimspielen besonders gerne. Seit 2004 gab es in der Bundesliga während Bremens „fünfter Jahreszeit" im heimischen Weser-Stadion zehn Siege zu bejubeln. In drei Fällen teilten sich die Grün-Weißen die Punkte mit ihren Gästen und nur ein einziges Spiel ging verloren. Ein Sieg am Freitagabend würde nicht nur in die positive Bilanz passen, sondern wäre vor allem extrem wichtig.