Schrecksekunde bei Garcia - Di Santo trainiert voll

Besorgte Blicke: Santiago Garcia konnte kurz nach dem Sturz auf die Hand aber weiter trainieren (Foto: nph).
Profis
Mittwoch, 25.02.2015 // 17:45 Uhr

Zuletzt sah sich Garcia im Duell um die linke Abwehrposition Nachwuchstalent Janek Sternberg gegenüber, in den vergangenen drei Spielen erhielt der 26-Jährige aber den Vorzug. Für den Mann mit der Erfahrung von 42 Bundesliga-Spielen ist der Konkurrenzkampf kein Grund zur Verunsicherung: „Die Trainer haben mir nach den letzten Spielen gesagt, dass ich gute Spiele gemacht habe. Ich schaue in erster Linie auf mich", erklärt Garcia. Einen kleinen Seitenblick gönnt sich Werders Nummer zwei nur in Richtung des nächsten Gegners, dem VfL Wolfsburg. Gegen die Niedersachsen „wird es mehr auf die Defensive ankommen, ähnlich wie gegen Dortmund", blickt er voraus. „Dabei will ich unbedingt helfen", lautet seine klare Ansage.

Kurze Schrecksekunde beim Training am Mittwoch. Santiago Garcia fiel während der Einheit beim einstündigen Trainingsspiel unglücklich auf seine rechte Hand, konnte aber nach kurzer Unterbrechung die Einheit fortsetzen. „Die Hand schmerzt", vermeldete der Argentinier nach dem Training. Eine genaue Diagnose steht noch aus, gegen Wolfsburg will der Linksverteidiger aber unbedingt auflaufen.

Di Santo wieder im Training, viel Zeit bis Sonntag

Für die offensiven Akzente auf grün-weißer Seite soll möglichst wieder Franco Di Santo sorgen. Werders Top-Torjäger markierte in der Rückrunde in zwei Heimspiel-Einsätzen drei Tore. Umso wichtiger war die Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings beim 25-Jährigen am Mittwoch. Der Argentinier hat die muskulären Probleme, die ihm nach dem Schalke-Spiel plagten, vollständig auskuriert: „Ich habe keine Probleme mehr. Alles ist gut", so Di Santo.

In der intensiven Einheit testete Werder-Coach Viktor Skripnik den „Ernstfall", indem er zwei komplette Teams über zwei Halbzeiten gegeneinander antreten ließ. Bis zum Duell mit den „Wölfen" stehen noch die Einheiten am Donnerstag und Freitag sowie das nicht-öffentliche Abschlusstraining am Samstagnachmittag an. Erst dann muss Skripnik sich für den vorläufigen 18-Mann-Kader entscheiden. Jede Menge Zeit also für weitere fordernde Trainingsspiele an der Weser.

Von Erik Scharf