Analysiert, regeneriert und neu fokussiert

Viktor Skripnik stellt Theodor Gebre Selassie im Einzelgespräch auf die kommende Aufgabe ein (Foto: nph).
Profis
Donnerstag, 05.03.2015 // 17:08 Uhr

Die Niederlage im Pokal-Achtelfinale bei Arminia Bielefeld nagte auch einen Tag später noch an Viktor Skripnik. „Wir haben den Charakter-Test nicht bestanden, haben schlecht gespielt und sind deshalb alle sehr enttäuscht", so ...

Die Niederlage im Pokal-Achtelfinale bei Arminia Bielefeld nagte auch einen Tag später noch an Viktor Skripnik. „Wir haben den Charakter-Test nicht bestanden, haben schlecht gespielt und sind deshalb alle sehr enttäuscht", so der Werder-Coach auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag. „Aber Bielefeld ist vorbei, jetzt kommt Freiburg und diesem Spiel gilt die volle Konzentration", blickt der Bremer Coach nach vorne. Denn dort wartet das „wichtigste Spiel der Woche" auf den SVW.

Mit der Aufarbeitung der Partie haben die Grün-Weißen am Donnerstagmorgen begonnen. „Jeder Spieler hat seine Einzelkritik bekommen", berichtet Skripnik von der Analyse unmittelbar vor der Trainingseinheit. Man müsse zwar nicht alles in Frage stellen und schlecht reden, dennoch verspricht der Ukrainer, dass „die Mannschaft die richtigen Schlüsse aus dem Pokal-Spiel zieht".

Zielstellung klar formuliert

In Freiburg erwartet Skripnik nun eine „Verbesserung in allen Bereichen. Jeder muss die Situation verstanden und richtig analysiert haben, cool sein und sich um seine Stärken kümmern". Aber auch die physische Verfassung spielt eine wichtige Rolle. Bei der Einheit am Donnerstag stand Regeneration im Vordergrund, bis zum Abflug in Richtung Freiburg nach dem Abschlusstraining am Freitag soll der Frische-Akku wieder voll aufgeladen sein. „Unsere medizinische Abteilung leistet da tolle Arbeit", lobt Skripnik.

Die Zielstellung für den kommenden Samstag ist unterdessen klar formuliert: „Wir wollen den Abstand gegenüber Freiburg mindestens gleich halten", so der Geschäftsführer Sport, Thomas Eichin, der fordert „unbedingt weiter unsere Punkte zu machen und die Mannschaften, die hinter uns stehen, auch hinter uns zu lassen. Das ist die Aufgabenstellung für den Rest der Saison."

Von Erik Scharf