Nicht nur am Mittwoch gilt: "Heeslingen ist Werder-Land"

Ebenfalls Grün-Weiß: Das Team vom Heeslinger SC freut sich auf das Duell mit dem SV Werder (Foto: Heeslinger SC).
Testspiel
Dienstag, 13.05.2014 // 14:57 Uhr

Der Auftakt in die offizielle #Nachspielzeit ist schon einmal geglückt. Mit einem 10:1 (5:1)-Erfolg konnte sich der SV Werder bei der Begatal Auswahl behaupten. Bereits am Mittwoch ...

Der Auftakt in die offizielle #Nachspielzeit ist schon einmal geglückt. Mit einem 10:1 (5:1)-Erfolg konnte sich der SV Werder bei der Begatal Auswahl behaupten. Bereits am Mittwoch, 14.05.2014, folgt nun der zweite Auftritt der Grün-Weißen in der diesjährigen Testspielserie. Prödl, Hunt und Co. treffen dabei auf den Landesligisten Heeslinger SC - den Heimatverein von Philipp Bargfrede, der sich am Mittwoch kurzfristig einer Arthroskopie am linken Außenmeniskus unterziehen muss und somit fehlen wird. Ob die Grün-Weißen auch ohne 'Bargi' zur Hochform auflaufen wird, erfahren alle Werder-Fans ab 19 Uhr, wenn die Begegnung angepfiffen wird. Ab 18.45 Uhr berichtet WERDER.DE mit dem Live-Ticker aus Heeslingen, die Highlights der Partie folgen am Donnerstagmorgen auf WERDER.TV.

Dass vor allem der Auftritt von Werders Nummer 44 etwas Besonderes für den gesamten Verein, der im Jahr 2013 aus dem TuS Heeslingen heraus neugegründet wurde, gewesen wäre, macht auch Steffen Lahde im Vorfeld der Partie deutlich. „Das Highlight für uns wäre natürlich die Rückkehr von Philipp Bargfrede gewesen. Er ist nur wenige Meter von unserem Sportplatz aufgewachsen und kehrt nun als Profi zurück. Alle Einwohner sind stolz darauf, dass ein Junge aus ihrer Stadt den Sprung in die Bundesliga geschafft hat", sagt der Team-Manager.

Zurück zu den Wurzeln: Für Philipp Bargfrede ist es das erste Spiel als Werder-Profi in seiner Heimat (Foto: nph).

„Heeslingen ist Werder-Land"

Doch nicht nur wegen ihres "Jungen aus der Stadt" freut sich eine gesamte Gemeinde auf die Partie gegen die Grün-Weißen. Denn die Stadt, die nur 58 Kilometer vom Weser-Stadion entfernt im niedersächsischen Landkreis Rotenburg liegt, ist eine wahre Werder-Hochburg. „Ganz Heeslingen und die Region sind Werder-Land. Die Bremer können sich daher schon einmal auf eine außergewöhnliche Atmosphäre freuen", ist sich Lahde sicher.

Mit dem Spiel gegen die Mannschaft von Trainer Robin Dutt erhofft sich Steffen Lahde zudem, ein Zeichen an das gesamte Umfeld setzen zu können. „Wir wollen den Leuten zeigen, dass der Heeslinger SC etwas zu bieten hat. Deshalb ist es umso schöner, dass wir den SV Werder als Gegner gewinnen konnten", erklärt der 46-Jährige.

Wieder im Wald: Wie schon in Bega läuft der SV Werder auch in Heeslingen im Waldstadion auf (Foto: Heeslinger SC).

„Highlight ja - Fokus nein"

Auch für Heeslingens Trainer Sören Seidel ist das Spiel eine große Freude. Der ehemalige Werder-Spieler übernahm zu Beginn der laufenden Spielzeit den Trainerposten beim HSC und geht hochmotiviert in das Duell am Mittwochabend. „Wir wollen Werder natürlich Paroli bieten. Es wäre schön, wenn es keine einseitige Angelegenheit wird und wir uns Torchancen erspielen könnten. Dass es für mich persönlich etwas Spezielles ist, steht außer Frage. Ich bin in Bremen aufgewachsen und hatte das Glück, zeitweise ein Teil des Profikaders zu sein", sagt Seidel mit Blick auf die Jahre 1997 bis 2000, als er selbst das "W auf dem Trikot" trug.

Zwar „ist das Spiel am Mittwoch ein absolutes Highlight für die Spieler", verrät Seidel weiter, „doch der Fokus liegt im Moment auf dem Endspurt in der Liga." Denn mit nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenzweiten haben die Heeslinger gute Aussichten auf den Relegationsplatz für die Oberliga. Während die Grün-Weißen aus der Hansestadt die Spielzeit mit dem Duell langsam ausklingen lassen, ist die Partie für die Grün-Weißen vom Heeslinger SC erst der Startschuss in die ganz heiße Schlussphase der Saison 2013/2014.

von Marcel Kuhnt