Montagseinheit: Ohne Makiadi und Yildirim

Durch einen Pferdekuss gestoppt: Cedrick Makiadi fiel verletzungsbedingt gegen Braunschweig aus (Foto: nph).
Profis
Montag, 27.01.2014 // 17:26 Uhr

„Cedrick hat beim Training am Freitag einen Pferdekuss abbekommen. Er hat es im Abschlusstraining zwar noch mal versucht, hat aber noch ein Ziehen verspürt und konnte deshalb nicht richtig sprinten", klärte Cheftrainer Robin Dutt den kurzfristigen Ausfall von Makiadi auf. Eine ungewöhnliche Situation für Dutt, der bisher nur am 8. Spieltag im Auswärtsspiel gegen Stuttgart auf seinen Mann vor der Abwehr verzichten musste, da dieser wegen einer Innenbanddehnung ausetzen musste.

Ein Pferdekuss bei der nicht-öffentlichen Trainingseinheit am vergangenen Freitag war es, der Cedrick Makiadi vor einem Einsatz gegen Eintracht Braunschweig stoppte. Ein bitterer Verlust, angesichts der Tatsache, dass der Deutsch-Kongolese ein fester Bestandteil der Werder-Elf in der Hinrunde war. Und auch am Montag fehlte der 29-Jährige, genau wie Özkan Yildirim.

Für Makiadi stand mit Felix Kroos (Innenbandriss) ein gerade erst wiedergenesener Spieler parat. Neben Kroos begann der ebenfalls Langzeitverletzte Zlatko Junuzovic (Haarriss) in der Startformation. Für beide Spieler war es sogar das erste Spiel im Jahr 2014, da sie bei den Testspielen gegen NEC Nijmegen und Steaua Bukarest noch passen mussten. Trotzdem hatte Robin Dutt kein schlechtes Gefühl bei der Nominierung der ersten Elf. „Ich hätte die beiden nicht spielen lassen, wenn ich kein gutes Gefühl gehabt hätte. Ich war aber auch überzeugt davon, dass es die richtige Entscheidung ist. Vor allem Felix hat ein sehr gutes Spiel gemacht, er hat uns im Spielaufbau richtig gut getan. Und ‚Zladdi‘ war läuferisch sehr viel unterwegs."

Über die erste Kadernominierung vor „dem eigenen Haus" durfte sich Jungprofi Julian von Haacke freuen. Der aus dem Bremer Viertel stammende 19-Jährige kam zwar gegen Braunschweig nicht zum Einsatz, konnte sich aber ein erstes Bild machen, wie es ist, wenn man zum Warmmachen auf den Platz läuft und einem über 40.000 Bremer Fans zu jubeln. Für von Haacke musste Aleksandar Ignjovski im Kader weichen. „Wir haben einen hohen Konkurrenzkampf in der Mannschaft. Julian Von Haacke hat eine tolle Vorbereitung absolviert und für dieses Spiel den Vorzug erhalten. Aber das kann sich jede Woche ändern, es sollte sich niemand zu sicher sein und keiner zu schnell aufstecken", stellte Robin Dutt die Gründe für die Personalrotation klar.

Der Konkurrenzkampf nimmt angesichts der entspannteren Personaldecke wieder richtig Fahrt auf. Bei der ersten Trainingseinheit am Montagmorgen standen dem Trainerteam nahezu alle Spieler zur Verfügung. Während Clemens Fritz wohl in dieser Woche noch nicht wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird, fehlten beim „Auslaufen" noch Cedrick Makiadi und Özkan Yildirim, der von seinem 9-Minuten-Einsatz gegen Eintracht Braunschweig einen Schlag auf den linken Knöchel davontrug. Doch der U21-Nationalspieler wird jedoch, genau wie Makiadi, bei der nächsten Trainingseinheit der Profis am Mittwoch zurückerwartet.

Von Timo Fresen