"Beide müssen ein bis zwei Wochen passen"

Kehrten am Donnerstag nach Bremen zurück, werden am Sonntag gegen Mainz aber ausfallen: Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic (Foto: nph).
Profis
Donnerstag, 21.11.2013 // 17:34 Uhr

Die beiden österreichischen Nationalspieler Zlatko Junuzovic und Sebastian Prödl werden im nächsten Heimspiel gegen Mainz (So, 24.11.2013, 17.30 Uhr) definitiv nicht spielen können. Das bestätigte ...

Die beiden österreichischen Nationalspieler Zlatko Junuzovic und Sebastian Prödl werden im nächsten Heimspiel gegen Mainz (So, 24.11.2013, 17.30 Uhr) definitiv nicht spielen können. Das bestätigte Werder-Coach Robin Dutt im Anschluss an die Nachmittagseinheit am Donnerstag.  

„Beide Spieler werden uns wahrscheinlich ein bis zwei Wochen fehlen. Das ist natürlich bitter", erklärte Cheftrainer Robin Dutt in der Medienrunde nach dem Training. Bei Junuzovic, der am Donnerstag nach einer Untersuchung bei DFB-Mannschaftsarzt Dr. Müller-Wohlfahrt wieder in Bremen gelandet ist, gibt es wieder Probleme mit dem Sprunggelenk. „Die Diagnose unseres Mannschaftsarztes Dr. Götz Dimanski hat sich durch eine weitere Untersuchung in München bestätigt. Es ist bei ihm eine schmerzhafte Entzündung im Sprunggelenk aufgetreten, die ihn hoffentlich nur maximal die nächsten zwei Wochen stoppen wird", fasste Robin Dutt die Lage seines Schützlings zusammen. 

Zladdis Teamkollege Sebastian Prödl konnte Dutt bei seiner Rückkehr ebenfalls keinen verbesserten Zustand berichten. „Basti wird uns ebenfalls ein bis zwei Wochen noch fehlen. Sein Muskeltonus ist nicht besser geworden. Allerdings hat das auch nichts mit dieser Länderspielreise zu tun, weil er dort kaum trainiert und gespielt hat. Jeder Spieler reagiert anders auf so eine Muskelverletzung", stellte der Cheftrainer zur Personallage Prödl fest.

"Mussten auf einen richtig guten Spieler verzichten"

Kleine Hoffnungen für eine Kadernominierung gegen Mainz kann sich dafür Philipp Bargfrede machen, der seit seinem Trainings-Comeback wieder richtig Gas gibt. „Wer in der letzten Woche beobachtet hat, wie Philipp bei uns trainiert, der wird schnell festgestellt haben, dass wir in den letzten zwölf Spieltagen auf einen richtig guten Spieler verzichten mussten. Ich bin eigentlich ein sehr vernünftiger Trainer, der einen Spieler nicht sofort ins kalte Wasser wirft und zu früh bringt", erzählte Robin Dutt und verriet weiter: "Er wird Sonntag nur im Kader stehen, wenn bei mir die Unvernunft siegt."

Bis zum Spiel gegen die 05er hat Philipp Bargfrede am Freitag und im Abschlusstraining am Samstag, ab 14.30 Uhr, noch zwei Trainingseinheiten Zeit, um den Trainer von seiner Unvernunft zu überzeugen.