Petersen ist wieder da, Kadergarantie für Prödl

Fühlte sich am Donnerstag bereit für das Leverkusen-Spiel: Nils Petersen (Foto: nph).
Profis
Donnerstag, 19.12.2013 // 17:38 Uhr

Das große Zittern um seine Personalie ließ Petersen erst gar nicht zu. Nachdem der 25 Jahre alte Stürmer am Mittwoch noch individuell trainierte, präsentierte er sich bei der Vormittagseinheit am Donnerstag treffsicherer denn je - und das im Mannschaftstraining.

„Ich habe heute mit Nils nach dem Training kurz gesprochen. Er meint, dass er keine Schmerzen gespürt hat oder andere Probleme hatte. Vielmehr hat er heute im Training wieder stark ins Tor getroffen, so wie wir es von ihm kennen" erzählte Cheftrainer Robin Dutt auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Dass Petersen somit auch im Kader am kommenden Samstag gegen Leverkusen steht, gilt als sicher, insofern die Verletzung nicht doch noch Probleme bereiten sollte.

Für einen anderen Werderaner hingegen sprach Robin Dutt schon eine Kadergarantie aus. Sebastian Prödl, der zuletzt am 10. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg mitwirkte, wird sich im Kader gegen Leverkusen wiederfinden. Ob von Anfang an oder auf der Bank ließ Dutt noch offen. „Sebastian Prödl hat jetzt die ganze Woche beschwerdefrei mittrainiert. Natürlich merkt er nach dem Training noch die Belastung, aber er wird auf jeden Fall am Samstag dabei sein. Ich bin dankbar, dass wir mit ‚Basti‘ nun wieder eine Alternative mehr zur Verfügung haben. Theoretisch ist auch ein Platz unter den ersten elf möglich, dafür muss ich mir aber noch morgen die letzte Trainingseinheit anschauen und dann werde ich gucken, wen ich wo aufstelle."

Bei der Personalie Hunt blieb es dagegen eher bei einer Wasserstandsmeldung. Erst ein Test am Freitag soll Klarheit über einen möglichen Einsatz bringen. Für den Offensivspieler, der aufgrund muskulärer Probleme in der Wade derzeit zu einer Pause gezwungen ist, wird es demnach eher eine Entscheidung in letzter Sekunde.

Ein Spieler der durchaus in dieser Saison in der Offensive auf sich aufmerksam machte, ist Linksverteidiger Santiago Garcia. Der Argentinier durfte sich am Donnerstag beim Training über einen bekannten Zuschauer freuen. Sein Zwillingsbruder Manuel Garcia, der selbst als Torwart in der ersten argentinischen Liga aktiv ist, weilt derzeit in Bremen. Nachdem Zwillingsbruder Manuel bereits am Freitag im Bremer Fanblock in Berlin dabei war, verfolgte er die Einheit am Donnerstag aufmerksam. Er beobachtete dabei nicht nur das Torwarttraining mit Wolf, Miele und Co., sondern achtete mit einem wärmenden Mate-Tee in den Händen ebenfalls auf seinen Bruder Santiago.

Auch am Samstag wird Manuel seinem Zwillingsbruder wieder ganz genau auf die Schuhe schauen, denn der argentinische Profi-Torwart wird mit einem Kumpel in der Ostkurve stehen und 'Santi' erneut versuchen, zum Sieg zu schreien.