Werders Ösis kämpfen gegen Deutschland um WM-Ticket - Aycicek nachnominiert

Zlatko Junuzovic, Ex-Werderander Marko Arnautovic und Sebastian Prödl wollen 2014 nach Brasilien. (Foto: nph)
Profis
Mittwoch, 04.09.2013 // 16:50 Uhr

Nach dem Spiel in Gladbach (31.08.2013, 15.30 Uhr) geht es für einige Werder-Profis in die Ferne! Im Zuge der Länderspielpause heißt es für mindestens sechs Werderaner ...

Nach dem Spiel in Gladbach verstreuten sich einige Werder-Profis in alle Himmelsrichtungen! Im Zuge der Länderspielpause hieß es für sechs Werderaner Koffer packen und auf zu ihren nationalen Auswahlen. Insbesondere für die zwei österreichischen Nationalspieler steht ein besonderes Highlight an: Das ewige Duell gegen Deutschland in der Qualifikation für die WM 2014.

Dass dieses Unterfangen kein Selbstläufer wird, wissen Zlatko Junuzovic und Sebastian Prödl nur zu gut. Gegen den Erstplatzierten der Gruppe C muss bei Österreich alles passen, um am kommenden Freitag, 06.09.2013, in München etwas mitzunehmen. Da ist sich auch Werders Abwehrchef Sebastian Prödl sicher: „Es muss einfach vieles gut laufen. Deutschland wird in Brasilien um den WM-Titel mitspielen. Das Hinspiel ist aber unsere Hoffnung. Da hat man schon gesehen, dass wir ruhig träumen dürfen, auch wenn es selten eine Mannschaft geschafft hat in Deutschland zu gewinnen."

Österreich will Schwachstellen ausnutzen

Auf die heimische Unterstützung können sich die Österreicher verlassen. Es werden bis zu 6.000 Fans aus dem deutschen Nachbarstaat erwartet. Auch bei Zlatko Junuzovic steigt langsam die Vorfreude: „Nach dem Gladbach-Spiel wird das Kribbeln schon extrem sein. Das Spiel ist nicht nur wichtig, sondern auch speziell. Es ist ja quasi auch wie eine Partie gegen den großen Bruder." Zu den Chancen sagt ‚Zladdi‘: „Wir werden wirklich alles daran setzen, den Deutschen alles abzuverlangen. Momentan haben sie ja auch gewisse Unruhen in der Abwehr. Schauen wir mal, ob wir da bestimmte Schwachstellen ausnutzen können. Es wird ein richtiges heißes Spiel werden."

Sollte für die österreichische Nationalmannschaft im Klassiker gegen Deutschland nichts zu holen sein, gibt es bereits am Dienstag, 10.09.2013, die nächste Chance auf wichtige WM-Punkte. In Wien trifft das Werder-Duo mit ihrem Nationalteam dann auf das momentan punktgleiche Irland. Sebastian Prödl weiß um die Wichtigkeit der Spiele gegen die Tabellennachbarn: „Gegen die direkten Konkurrenten ist es unglaublich wichtig zu punkten. Wir haben in den beiden Spielen die Möglichkeit, uns eine gute Ausgangsposition zu verschaffen."

Auch für Theodor Gebre Selassie geht es jetzt um Alles oder Nichts. Mit der tschechischen Nationalmannschaft trifft "Theo" zunächst zu Hause auf die Auswahl Armeniens (06.09.2013). Vier Tage später wartet dann der Tabellenführer der Gruppe B auf Tschechien. Beim Auswärtsspiel in Italien am Dienstag, 10.09.2013, kann dann im Kampf um ein Brasilien-Ticket schon eine Vorentscheidung fallen.

'Ötzi' will mit U21 zur EM

Cedrick Makiadi hat mit der Demokratischen Republik Kongo dagegen keine Chancen mehr auf die Weltmeisterschaft am Zuckerhut. Das letzte Spiel in der Gruppe I der afrikanischen Zone hat dabei nur noch symbolischen Wert. Bei der Partie in Togo (Sonntag, 08.09.2013) kann sich die DR Kongo nur noch auf Platz 2 der Tabelle vorschieben. Platz 1, der zur Playoff-Teilnahme berechtigen würde, ist durch Kamerun besetzt und für Makiadi und Co. nicht mehr erreichbar.

Özkan Yildirim hat zwar aktuell keine Möglichkeiten auf die WM in Brasilien, dafür aber auf die Teilnahme an der U21-Europameisterschaft 2015 in Tschechien. Bei den Färöern (Freitag, 06.09.2013) und in Irland (Montag, 09.09.2013) startet ‚Ötzi‘ in seine „erste U21-Pflichtspielsaison". Yildirim kann damit, nach seinem Debüt gegen Frankreich, auf seine Einsätze zwei und drei in der deutschen U21-Auswahl kommen. Levent Aycicek wurde nachnominiert und trifft in einer internationalen U20-Spielrunde mit Deutschland auf Polen (06.09.2013 in Pfullendorf) und die Schweiz (10.09.2013 in Wohlen, Schweiz).