Iggy: Nicht nur berufen, sondern auch auserwählt

Möchte - wie im Heimspiel gegen Gladbach - auch zukünftig wieder mehr spielen: Aleksandar Ignjovski (Foto: nph).
Profis
Dienstag, 18.02.2014 // 12:40 Uhr

In den vergangenen Monaten zählte Aleksandar Ignjovski selten zu den 18 Auserwählten. Auserwählt, um mit dem SV Werder Woche für Woche in der Bundesliga um Tore und Punkte zu kämpfen. Wenn er denn mal im Kader stand, reichte es meistens nur zu Kurzeinsätzen. 225 Minuten stehen auf seinem Konto. Dazu kommen lediglich zwei komplette 90-Minuten-Einsätze. Der letzte davon am vergangenen Samstag gegen Gladbach, worauf er gleich 14 Partien warten musste. „Ich bin glücklich wieder auf dem Platz zu sein. 1:1 gegen Borussia heute. Danke für tolle stimmung und Unterstützung", teilte der Social-Media-affine Serbe seine Freude auch gleich mit seinen Instagram-Followern.

Und auch Ignjovski selbst wähnt sich auf einem guten Weg: „Ich habe lange auf meine Chance gewartet. Ich bin glücklich, dass ich wieder zeigen konnte, was ich kann. Ich bin insgesamt zufrieden mit meiner Leistung. Natürlich gibt es immer auch Luft nach oben. Ich habe jedoch länger nicht mehr gespielt. Dafür war das schon okay. Ich muss weiter Gas geben und mich in jedem Training anbieten. Den Rest entscheidet dann der Trainer." Und mit eben diesem führte der Allrounder in der Defensive vor Gladbach ein wichtiges Einzelgespräch. „Der Trainer hat mir verdeutlicht, was er von mir erwartet und mir positiv zugesprochen. Das war ein gutes Gespräch", sagt der Serbe.

Bereits am kommenden Wochenende steht jedoch auch Ignjovski wieder vor der Frage: Spiele ich? Ja oder nein? „Ich fühle mich pudelwohl in Bremen. Ich habe hier meine Frau, meine Tochter ist hier geboren. Die Fans sind super, die Stadt gefällt mir sehr. Jetzt fehlt nur noch mehr Spielzeit", schwärmt und hofft ‚Iggy‘ zugleich.

Wieder öfter zu den Auserwählten zu gehören, ist das anvisierte Ziel des Serben. Zumindest gegen Frankfurt dürften die Chancen dazu nicht schlecht stehen.

von Timo Volkmann