Filbry kehrt von ECA-Generalversammlung zurück

Werders Vorsitzender der Geschäftsführung, Klaus Filbry, war am Montag und Dienstag bei der Generalvollversammlung in Genf unterwegs.
Profis
Dienstag, 10.09.2013 // 17:53 Uhr

Werders Vorsitzender der Geschäftsführung Klaus Filbry kehrt in der Nacht zum Mittwoch von seiner zweitägigen Dienstreise zur Generalversammlung der Europäischen Klub-Vereinigung ECA in Genf zurück. Dort gehört Werder zu den 105 stimmberechtigen Mitglieds-Vereinen, die die Interessen des europäischen Klubfußballs vertreten.

„Das waren spannende Tage. Für Werder ist es wichtig, in dieser Form in die europäische Fußball-Familie eingebettet zu sein. Hier können wir uns aktiv einbringen, neue Entwicklungen diskutieren und unsere Stimme einbringen", so Filbry kurz vor dem Abflug aus Genf.

Während des Generalversammlung am Dienstag hatte unter anderem die Wahl des ECA-Präsidenten auf der Tagesordnung gestanden, aus der Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München erneut als Präsident der Vereinigung hervorging. Filbry begrüßte die Entscheidung. „Ich denke, dass diese Wahl dem Stellenwert und dem Engagement des deutschen Klubfußballs gerecht wird. Karl-Heinz Rummenigge hat in den vergangenen Jahren an der Spitze der ECA hervorragende Arbeit geleistet", so Filbry.

Neben den Präsidiumswahlen wurden zudem einige Auszeichnungen mit deutscher Beteiligung bekannt gegeben. Der FC Bayern wurde am Dienstag als Klub des Jahres 2013 ausgezeichnet, Borussia Dortmund als Verein mit der "größten Entwicklung in den europäischen Wettbewerben" geehrt. Weitere Preise von der ECA erhielten der KRC Genk (beste soziale Verantwortung) und Juventus Turin (beste Jugendarbeit).

Die ECA wurde am 21.01.2008 gegründet und löste die Interessengemeinschaft G14 der europäischen Spitzenklubs ab. Seit dem 01.07.2008 gehört auch der SV Werder zu diesem elitären Kreis des europäischen Fußballs. Inzwischen gehören der ECA genau 214 Vereine aus 54 Nationen an.