Bangen um De Bruyne

Die Situation, die Thomas Schaaf nicht gefallen haben wird: Kevin De Bruyne liegt am Boden und muss kurz danach die Einheit abbrechen.
Profis
Donnerstag, 25.04.2013 // 18:19 Uhr

Auf der offiziellen Pressekonferenz am Donnerstagmittag äußerte sich Cheftrainer Thomas Schaaf noch sehr zufrieden über die Trainingswoche seiner Mannschaft. Nach der Einheit am Nachmittag dürfte ihm eine Nachricht gehörig die Laune verhagelt haben: Kevin De Bruyne blieb nach einem Zweikampf mit Mateo Pavlovic liegen, musste behandelt werden und brach die Übungsstunde dann vorzeitig ab.

Auf der offiziellen Pressekonferenz am Donnerstagmittag zeigte sich Cheftrainer Thomas Schaaf noch sehr zufrieden mit der Trainingswoche seiner Mannschaft. Nach der Einheit am Nachmittag dürfte ihm eine Nachricht gehörig die Laune verhagelt haben: Kevin De Bruyne blieb nach einem Zweikampf mit Mateo Pavlovic liegen, musste behandelt werden und brach die Übungsstunde wenig später vorzeitig ab.

„Ich habe in zwei aufeinanderfolgenden Situationen jeweils einen Schlag auf den rechten Oberschenkel bekommen. Es war beide Male die gleiche Stelle und es ist sehr schmerzhaft", so der Belgier unmittelbar danach mit schmerzverzerrtem Gesicht. Für das wichtige Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen (Samstag, 27.04.2013, 15.30 Uhr) droht der Mittelfeldspieler auszufallen.

Für Thomas Schaaf, den SV Werder und die Leihgabe vom FC Chelsea ein unglückliches Ende einer bis dahin intensiven Woche. „Wir haben uns sehr auf die Arbeit fixiert und dort den Schlüssel gesucht. Wir können die Situation nur durch das ändern, was wir auf dem Platz zeigen. Der Grundstock dafür muss im Training gelegt werden. Das sind wir angegangen - wir haben uns in allen Bereichen intensiv miteinander beschäftigt."

Das bittere Ende des Donnerstagstrainings: Kevin De Bruyne verlässt humpelnd den Platz

Passend zum „Zukunftstag", an dem neben zahlreichen Journalisten auch mehrere Schüler bei der Pressekonferenz anwesend waren, vergab der Bremer Coach eine Schulnote an seine Mannschaft: „Was die Arbeit angeht, würde ich ohne weiteres eine '2' geben. Eine '1' wäre zu gut, weil wir in den Einheiten noch nicht das Perfekte aufzeigen konnten. Aber vom Fleiß und der Konzentration auf die Aufgabe, die wir uns gestellt haben, kann man zufrieden sein. Die Mannschaft hat das alles sehr intensiv umgesetzt und war auch selbst aktiv, um diese Aufgabe zu bewältigen", so der Bremer Coach.

Doch auch neben den üblichen Trainingseinheiten haben sich die Werder-Profis auf das Spiel bei der Werkself eingeschworen. So gab es unter anderem einen Abend im Kreise der Mannschaft sowie eine Teambuilding-Maßnahme. „Man muss reinhorchen und gucken, was das Team für Gedanken äußert und muss überlegen, was uns noch enger zusammenbringen kann. Wir mussten noch mehr verdeutlichen, dass wir gemeinsam aus der Situation herauskommen müssen und die Mannschaft noch mehr als Team auf dem Platz auftreten und die Aufgaben gemeinsam bewältigen muss", erklärt Thomas Schaaf und sagt: „Es schadet nicht, wenn man das auf anderem Wege tut. Deshalb waren wir als Mannschaft unterwegs, haben in der Gruppe einige Aufgaben verfolgt und konnten uns da an gewissen Übungen aufzeigen, was es ausmachen kann, als Team aufzutreten."

Dabei können neben den Langzeitverletzten Raphael Wolf und Tom Trybull auch Mehmet Ekici und Florian Hartherz in der BayArena nicht helfen. „Beide werden uns nicht zur Verfügung stehen", so Schaaf. Und auch Joseph Akpala wird noch nicht wieder dabei sein. „Er ist zwar seit dieser Woche wieder im Training, für den Kader ist er aber noch keine Option", so der 51-Jährige. Keine Probleme gibt es hingegen bei Aleksandar Ignjovski. Der Serbe war nach Oberschenkelverhärtung am Dienstag wieder ins Training eingestiegen.

von Dominik Kupilas