Klarer Auftakterfolg: 6:0-Sieg gegen VfL Oldenburg

Profis
Dienstag, 21.05.2013 // 20:03 Uhr

Gelungener Start in die Testspielserie nach dem Ende der Bundesligasaison: Der SV Werder hat gegen den Landesligisten VfL Oldenburg das erste von drei Freundschaftsduellen deutlich mit 6:0 (1:0) für sich entschieden ...

Gelungener Start in die Testspielserie nach dem Ende der Bundesligasaison: Der SV Werder hat gegen den Landesligisten VfL Oldenburg das erste von drei Freundschaftsduellen deutlich mit 6:0 (1:0) für sich entschieden. Nach zahlreichen vergebenen Chancen im ersten Durchgang drehten die Grün-Weißen nach dem Pausenpfiff auf und siegten durch einen Doppelpack von Lukas Schmitz sowie Toren von Zlatko Junuzovic, Felix Kroos, Mateo Pavlovic und Aleksandar Stevanovic auch in der Höhe verdient.

Von Beginn an agierte Werder druckvoll und kam bereits nach wenigen Minuten zu ersten dicken Gelegenheiten. Gerade mal vier Minuten zeigte die Stadionuhr, da sprintete Zlatko Junuzovic schon allein auf VfL-Schlussmann Nils Reinke zu, doch der Oldenburger Torhüter konnte mit sehenswerter Fußabwehr parieren. Nur weitere 240 Sekunden später setzte Joseph Akpala den Ball freistehend knapp am linken Pfosten vorbei - das hätte das 1:0 sein müssen. In der Folge verhinderten lediglich die Latte bei einem Kopfball von Sebastian Prödl (11.) und der glänzend aufgelegte VfL-Keeper mit drei Blitzreaktionen (13.) den Führungstreffer für das Team von Wolfgang Rolff und Matthias Hönerbach.

Bessere Chancenverwertung nach der Pause

Zlatko Junuzovic scheitert hier zwar am starken Keeper Nils Reonke. Nur wenige Minuten später hatte der Österreicher aber mehr Glück mit einer Bogenlampe.

Zwar kämpften die Gastgeber um jeden Zentimeter des durchnässten Untergrunds, doch der SVW dominierte dem Sechs-Klassen-Unterschied entsprechend und erzielte schließlich die Führung. Eine verwehte Flanke von Werder-Ösi Junuzovic aus dem Halbfeld plumpste mitsamt Keeper ins Oldenburger Gehäuse (30.). Doch ob das Leder die Linie wirklich überquert hatte, konnten erst die Bilder von WERDER.TV endgültig belegen. Klare Sache: korrektes 1:0. Bis zum Pausenpfiff erspielte sich der SVW im Oldenburger Marschwegstadion weitere Gelegenheiten, Wurtz (36.) und Pavlovic (39.) ließen diese aber ungenutzt verstreichen. Die einzige nennenswerte Möglichkeit der Hausherren hatte VfL-Stürmer Alexander Tschalumjan, der eine scharfe Hereingabe knapp verpasste (42.).

Nach dem Seitenwechsel boten die beiden Teams den 2.200 Zuschauern trotz strömenden Regens eine deutlich unterhaltsamere Partie als zuvor. Und die Oldenburger Verantwortlichen hatten Erbarmen mit den Fans auf den unüberdachten Stehplätze. Sie durften die zweiten 45. Minuten auf der trockenen Haupttribüne verfolgen. Was sie sahen war weiterhin eine einseitige Begegnung, doch erst in der 61. Minute kam Werder zum zweiten Torerfolg. Der eingewechselte Felix Kroos sorgte aus gut 25 Metern mit einem satten Flachschuss ins linke Eck für das 2:0. Lukas Schmitz erhöhte nur sieben Minuten später auf 3:0. Für den Bundesligisten war nun der Bann gebrochen.

Schmitz erzielt Doppelpack

Lukas Schmitz tritt bei strömendem Regen einen Eckball vor das Tor der Oldenburger.

Kroos, der einen Abpraller knapp verpasste (74.) sowie Philipp Bargfrede per Kopf und Akpala (beide 77.) hätten schon erhöhen können, 120 Sekunden später machte es Mateo Pavlovic besser. Auch wenn der Kroate bei seinem Kopfball zum 4:0 vom Ausrutschen des eingewechselten Keepers Henrik Buhl profitierte. Kurz vor Ende sorgten Aleksandar Stevanovic (86.) und Lukas Schmitz mit seinem zweiten Treffer (89.) für ein standesgemäßes Endresultat. In der zweiten Halbzeit machte sich der Konditions- und Klassenunterschied bemerkbar, sodass am Ende ein verdientes 6:0 auf dem Testspielkonto der Werderaner steht.

Während es für Fritz, Junuzovic und Co. bereits morgen um 18.30 Uhr mit der Testpartie gegen den TV Jahn Schneverdingen weitergeht (ab 18.15 im Live-Ticker auf WERDER.DE), kann der schon sichere Landesliga-Meister Oldenburg sein vorletztes Saisonspiel am Samstag gegen den SC Melle 03 ganz entspannt angehen.

Von Yannik Cischinsky