Erster Rückkehrer: Sokratis wieder in Bremen

Werders Grieche Sokratis war bei der ersten Wocheneinheit an der Weser schon wieder mit von der Partie.
Profis
Montag, 25.03.2013 // 17:43 Uhr

Am Mittwoch werden die Nationalspieler zurück an der Weser erwartet. Doch einer der insgesamt 13 Bremer „Internationalen" stand bereits zu Wochenbeginn wieder auf dem Trainingsplatz: Abwehrchef Sokratis. Der Grieche musste mit seiner Landesauswahl in der WM-Qualifikation nur einmal antreten und kehrte gesund in die Hansestadt zurück.

Allerdings mit einer schmerzhaften Niederlage im Gepäck. Im Spitzenduell mit Bosnien-Herzegowina um die Tabellenführung in Gruppe C unterlagen Sokratis und Co. mit 1:3. Die drei Treffer waren für die stabile griechische Defensive nach zuletzt fünf Spielen ohne Gegentor ein herber Rückschlag. „Natürlich ist man nach so einer Niederlage enttäuscht. Es war ein wichtiges Match und wir haben es verloren, aber das ist schon wieder abgehakt. Jetzt gilt es, sich voll auf Werder zu konzentrieren", sagte er zurück im eisig kalten und stürmischen Bremen.

Mit dem SVW warten im Bundesliga-Endspurt entscheidende Wochen auf den Abwehrrecken. „Wir haben noch acht Partien zu spielen, bei denen noch jede Menge Zähler zu vergeben sind. Gegen Mainz wollen wir den Anfang machen und punkten. Dafür müssen wir alles geben", erklärte er kämpferisch und zugleich optimistisch. Während Sokratis am Wochenende in die Hansestadt zurückkehrte, machte sich sein Kollege im Abwehrzentrum gerade erst auf den Weg. Mateo Pavlovic wurde kurzfristig für das Länderspiel Kroatiens gegen Wales nachnominiert.

Für den kroatischen Innenverteidiger und die anderen grün-weißen Nationalspieler steht am morgigen Dienstag die zweite Spielrunde an. Hier gilt wieder: Selbstvertrauen tanken und Spielpraxis sammeln oder sogar Tore erzielen, wie Zlatko Junuzovic und Kevin De Bruyne am vergangenen Freitag. „Es freut uns, wenn sie diese Erfolgserlebnisse haben. Das kann ihnen Schwung für die Bundesliga geben. Es wäre natürlich toll, wenn sie dies mit in den Verein bringen würden", sagte Co-Trainer Wolfgang Rolff, der die Einheit am Montag leitete.