Die 5 besten Sprüche 2012

Thomas Schaaf stellte auch im vergangenen Jahr vielfach seinen trockenen Humor unter Beweis.
Profis
Mittwoch, 02.01.2013 // 09:03 Uhr

Zwölf Monate sind wie im Flug vergangen. Höhen und Tiefen, Jubel und Enttäuschung, Abschiede und einige neue Gesichter. 2012 war ein Jahr des Umbruchs mit vielen Veränderungen. Nicht leicht, dabei den Überblick zu behalten. Daher zeigt WERDER.DE im großen Rückblick noch einmal die schönsten und kuriosesten grün-weißen Momente des Jahres. Heute im sechsten und letzten Teil: Die besten Sprüche des Jahres.

Zwölf Monate sind wie im Flug vergangen. Höhen und Tiefen, Jubel und Enttäuschung, Abschiede und einige neue Gesichter. 2012 war ein Jahr des Umbruchs mit vielen Veränderungen. Nicht leicht, dabei den Überblick zu behalten. Daher zeigt WERDER.DE im großen Rückblick noch einmal die schönsten und kuriosesten grün-weißen Momente des Jahres. Heute im sechsten und letzten Teil: Die besten Sprüche des Jahres.

5. Schaaf wundert nichts mehr

Beinahe täglich stellen sich die Bundesliga-Trainer den Fragen der Sport-Journalisten. Und ab und an lesen die Fußball-Lehrer am nächsten Tag in der Zeitung Sätze von sich, an die sie sich beim besten Willen nicht erinnern können. Eine mögliche Erklärung offenbart sich Thomas Schaaf im Rahmen einer Medien-Runde im Trainingslager in Donaueschingen: "Das können Sie doch gleich gar nicht mehr lesen, was Sie da schreiben. Da wundert es mich nicht, wenn ich morgen in der Zeitung wieder etwas ganz anderes lese", so der gut aufgelegte Werder-Coach zu einem mitschreibenden Presse-Vertreter.

4. Falsche Bescheidenheit

Zu Saisonbeginn nutzte Nils Petersen die Möglichkeit, sich den Werder-Fans im Video-Live-Chat ("Google+ Hangout") vorzustellen. Dabei gab der Angreifer viele private Einblicke. Auf die Frage, ob er seine Freizeit auch mit virtuellen Fußball-Simulationen auf der Spielkonsole verbringt, gab es nicht nur ein klares Ja: "Ich spiele auch gerne mit mir selber. Da trifft man auch mal das Tor...". Ein anderer Werder-Anhänger brachte im Gespräch ans Licht, dass Petersen beim digitalen Managerspiel des Sportmagazins "kicker" mit von der Partie ist. Dort "habe ich mich gekauft - weil ich nur 1,8 Millionen gekostet habe", so der 24-Jährige. Nach der Hinrunde stellte der sympathische Werder-Stürmer unter Beweis, dass die geäußerte Bescheidenheit gar nicht nötig gewesen wäre. Mit sieben Toren führt Petersen Bremens interne Torjägerliste an. Gerade einmal sieben Bundesliga-Spieler trafen bislang häufiger.

3. Tipps vom Trainer

Während des Sommer-Trainingslagers im Zillertal verbrachten die mitgereisten Bremen-Fans einen gemeinsamen Grillabend mit den Profis und Werder-Verantwortlichen. In einer großen Fragerunde outete sich ein Werder-Anhänger als Gelsenkirchener und wollte wissen, ob es sich nach zwei hohen Niederlagen in Folge wohl in dieser Saison lohnen würde, das Auswärtsspiel der Grün-Weißen im Stadion mitzuverfolgen. Chef-Trainer Thomas Schaaf ergriff das Wort und sorgte mit einer zunächst ausweichenden Antwort für großes Gelächter: "Erstmal solltest Du umziehen".

2. Arnautovic und das Phantom-Foul

Allerdings gab es auch in dieser Saison auf Schalke nichts zu holen. Am elften Spieltag präsentierten sich die Grün-Weißen zwar viel stärker in den Vorjahren, kassierten trotz Führung aber eine 1:2-Niederlage. Der Wendepunkt: Das 1:1 durch Neustädter, das nach einem Freistoß fiel, den der Schalker Jermaine Jones gegen Marko Arnautovic herausgeholt hatte. Der Österreicher reagierte im Interview nach dem Abpfiff irritiert ob des umstrittenen Schiedsrichter-Pfiffs, da er sich an keine Berührung, geschweige denn ein Foulspiel erinnern konnte. Eine ironische Erklärung für den Vorfall hatte Werders Nummer sieben dennoch parat: "Vielleicht habe ich Cortison in meinem Körper und spüre nichts".

1. Beim Wort genommen

Im September spielten Sebastian Prödl, Zlatko Junuzovic und Marko Arnautovic mit ihrer österreichischen Nationalelf ein ganz starkes WM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland. Mit etwas Dusel besiegte die Löw-Elf das ÖFB-Team mit 2:1, auch weil "Arni" kurz vor dem Abpfiff eine Großchance hatte liegen lassen. Vor dem darauffolgenden Bundesligaspiel der Bremer gegen Hannover machte sich ein Journalist offenbar Sorgen, dass dem Offensiv-Spieler der Fehlschuss weiterhin Kopfzerbrechen bereitet. "Wie ist Arnautovic zurück nach Bremen gekommen?" lautete die Frage, die der Werder-Coach kurz und bündig beantwortete: "Mit dem Flieger".

Weitere amüsante Werder-Sprüche des Jahres 2012 gibt's in der Bilder-Galerie (Vollbild-Modus):