Teambuilding heißt das Zauberwort

Mit dem Fahrrad ging es für den Werder-Tross am Montag über Bremens Felder und Wiesen.
Profis
Montag, 08.04.2013 // 17:13 Uhr

Die Taktiktafel blieb in der Kabine, genau wie die Fußbälle und weitere Trainingsutensilien auch. Als die Werder-Profis am Montagvormittag zusammengetrommelt wurden, hieß das Zauberwort ‚Teambuilding mal anders‘. Statt auf das Trainingsfeld ging es für die Grün-Weißen mit dem Rad durch Bremen.

„Es war eine schöne Fahrt, bei der wir zum Abschluss gemeinsam gefrühstückt haben. Es ist wichtig, dass wir uns vor Augen führen, dass es nur zusammen geht. Das müssen wir für die nächsten Tage und Wochen noch mehr verinnerlichen", berichtete Werder-Keeper Sebastian Mielitz nach der Rückkehr.

Zuvor redeten die Werderaner noch einmal über die Gründe der 0:2-Heimniederlage gegen Schalke 04. Lediglich neun Punkte aus den vergangenen neun Bundesliga-Partien - „Miele" ist sich bewusst, dass diese Ausbeute nicht den eigenen Ansprüchen genügt. „Die Stimmung war nach dem Spiel natürlich getrübt. Wir wissen, auf welchem Tabellenplatz wir derzeit stehen. Wir wollen unsere Situation unbedingt verbessern. Ich denke, dass man mit guter Laune viel bewegen kann. Daher war es eine gelungene Maßnahme", so der 23-Jährige.

Auch Tom Trybull empfand die unplanmäßige Radtour als „gute Sache". Seine Erklärung: „Es ist besser, nicht direkt in den Trainingsalltag überzugehen. Wir haben über das Spiel gesprochen. Es bleibt dabei noch ein wenig im Kopf, aber nicht zu sehr - es ist eine gesunde Mischung."

Trybull stand am Samstag das vierte Mal in Folge in der Startelf. Verhindern konnte der junge Mittelfelmann die Niederlage ebenfalls nicht. „Wir dürfen uns nach eigenen Fehlern nicht so sehr aus der Bahn werfen lassen. Uns fehlt es da an Stabilität, das müssen wir ändern", ging der 20-Jährige am Montag noch einmal detaillierter auf den Samstag ein. So geht es für ihn auch darum, Pechvogel Assani Lukimya in dieser Trainingswoche bestmöglich zu unterstützen. „Wir müssen für Luki da sein. Beim nächsten Mal kann es schon wieder gut laufen, indem er zwei Tore schießt", hofft Trybull.

Doch bevor Lukimya am kommenden Samstag in seiner alten Heimat Positives umsetzen könnte, geht es für ihn und seine Teamkollegen am morgigen Dienstag, 09.04.0213, um 10 Uhr zunächst wieder auf das Trainingsgelände am Weser-Stadion - mit Ball und allen weiteren Trainingsutensilien.