Pavlovic: "Super, ich habe die Naldo-Nummer"

Termin-Marathon für Neuzugang Mateo Pavlovic: Nach der Pressekonfernz ging es zum Interview mit WERDER.DE und zum Autogrammkarten-Shooting.
Profis
Donnerstag, 03.01.2013 // 16:00 Uhr

Nach der Bekanntgabe seines Transfers hatte Verteidiger Mateo Pavlovic am Donnerstag seinen ersten Arbeitstag bei Werder Bremen. Nach seiner offiziellen Präsentation sprach der 22-Jährige mit exklusiv mit WERDER.DE ...

Nach der Bekanntgabe seines Transfers hatte Verteidiger Mateo Pavlovic am Donnerstag seinen ersten Arbeitstag bei Werder Bremen. Nach seiner offiziellen Präsentation sprach der 22-Jährige exklusiv mit WERDER.DE über seine Rückennumer, Idole aus Werder-Zeiten und den großen Schritt in die Bundesliga.

Mateo, du hast gerade deine erste Pressekonferenz bei Werder gegeben. Wie wars?

Sehr gut, mir ist gerade erst aufgefallen, dass ich die Nummer 4 von Naldo übernehme, das bedeutet mir sehr viel.

Wieso das? Du hast gerade gesagt, dass es einfach nur eine Nummer war, die frei gewesen ist.

Ja, als die Frage nach der Rückennummer kam, fiel mir das spontan nicht ein, aber dann ging es mir auf dem Podium immer durch den Kopf: Super, das ist die Nummer von Naldo.

Ist er denn ein Vorbild von Dir?

So kann man das sagen. Ich habe mir sehr gerne Mertesacker und Naldo angeschaut. Sie sind super Spieler und ich konnte mich aufgrund der Körpergröße sehr gut mit ihnen identifizieren. Wenn ich mich für einen entscheiden musste, dann fand ich Naldo immer noch einen Tick besser. Sein Größe habe ich ja schon, jetzt will ich mir auch so einen großen Namen erarbeiten.

Also verfolgst du Werder schon länger?

Ja, Werder ist ein großer Klub, der bei uns viel im Fernsehen gezeigt wurde. Ich bin sehr glücklich, dass es geklappt hat. Und ehrlich gesagt auch noch sehr aufgeregt. Es ist ein sehr großer Schritt in die Bundesliga und für mich der erste längere Aufenthalt im Ausland, die erste Zeit weg von zu Hause. Im Dezember war ich zum ersten Mal in Bremen.

Was vermisst du denn am meisten?

Ich bin ja erst seit gestern hier, habe eine Nacht im Hotel geschlafen. Ich kann noch nichts vermissen. Ich lasse mich überraschen.

Am Samstag geht es gleich weiter ins Trainingslager, schaust du denn vorher noch nach Wohnungen?

Nein, vom ersten Tag an habe ich Fußball im Fokus. Ich konnte mir zwar schon eine Wohnung anschauen, aber die war viel zu groß. Das brauche ich nicht. Ich will Fußball spielen.

Gibt es jemanden, der dich bei deinem Abenteuer Bundesliga begleitet? Kommst du mit einer Freundin nach Deutschland?

Da kann ich gerade gar nicht drüber sprechen. Es gibt gerade jemanden, der mir viel bedeutet. Es ist aber nicht klar, ob daraus etwas wird. Alles ist noch ganz frisch. Mehr will ich mal noch nicht verraten. Es wird sich zeigen.

Du sprichst noch kein Deutsch, wer hilft dir denn hier bei der Eingewöhnung?

Ich habe seit gestern die Nummer von Zlatko Junuzovic. Ein Freund von mir hat mit ihm bei Austria Wien gespielt und hat mir geraten ihn mal anzurufen. Das war ein super Tipp. Wir haben uns schon ausgetauscht und nach diesem Interview hier gehe ich mit ihm und Theo Gebre Selassie essen. Dann lerne ich auch schon ein bisschen Bremen kennen.

Es heißt der Ex-Werderaner Jurica Vranjes hätte deinen Transfer mit eingefädelt?

Ich weiß nicht, welche Rolle er gespielt hat, aber er hat mich bereits angerufen, mir zum Wechsel gratuliert und seine Nummer hinterlassen. Ich kann ihn immer anrufen, wenn ich mal einen Rat brauche.

Was macht dich besonders neugierig nach deinem Wechsel zu Werder?

Ganz klar die Stadien! Ich möchte hier mal vor einem vollen Stadion spielen. Das muss ein richtig gutes Gefühl sein. Dafür werde ich mich jetzt voll reinhängen.

Dann wünschen wir einen richtig guten Start.


Das Interview führte Michael Rudolph