Um "Luki" muss sich keiner Sorgen machen

Aus der Mannschaft erhält Assani Lukimya viel Zuspruch nach seinen Fehlern gegen Schalke 04.
Profis
Sonntag, 07.04.2013 // 14:29 Uhr

Am Sonntagmorgen hatte Assani Lukimya seine Gedanken sortiert und stellte sich den kritischen Fragen der Medienvertreter. „Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass so ein Spiel spurlos an mir vorbeigehen würde. Ich habe mich vor allem gestern Abend richtig damit auseinandergesetzt und heute arbeitet das immer noch in mir, aber ab morgen geht der Kampf um die Plätze für das nächste Spiel wieder los."

Aufstecken gilt für den Verteidiger nicht, auch nicht nach zwei krassen Fehlern wie in der Partie gegen Schalke 04. Die Rückendeckung vom Team nach dem Schlusspfiff hat er vernommen, er weiß aber auch, dass der Weg zurück allein gegangen werden muss. „Klar, so intensiv habe ich so eine kritische Situation noch nicht erlebt, aber um mich muss sich keiner Sorgen machen. Fehler passieren auch in der Champions League. Ich will sie abstellen und werde das auch schaffen. Jetzt gilt es, sich nicht zu verstecken. Im Fußball ist es doch auch so, dass du auch aus so einer Situation herauskommst, wenn du zwei gute Spiele am Stück ablieferst. Das muss der nächste Schritt sein. Natürlich freue ich mich aber, dass die Teamkollegen gestern nochmal gezeigt haben, dass es im Team stimmt."

Unterstützung erhält er aber nicht nur aus der Mannschaft. „Ich habe großen Rückhalt aus der Familie. Dort habe ich die Gelegenheit auch mal runterzukommen. Am Samstagabend hatte ich Besuch ausgerechnet aus Düsseldorf, wir haben viel gequatscht." Gegen sein Ex-Team geht es am kommenden Samstag. Für „Luki" ein Grund mehr sich reinzuhängen. „Die Entscheidungen trifft der Trainer, aber ich sehe nicht, dass es ausgeschlossen ist, dass ich wieder dabei bin. Es geht wieder über die Trainingsleistungen. Ich werde alles versuchen."

Geschäftsführer Thomas Eichin hält Assani Lukimya trotz der beiden letzten Spiele für eine Bereicherung für das Team. „Für ihn tut es mir richtig leid, denn er ist einer, der immer mit Herz und Seele dabei ist. Solche Typen können wir sehr gut gebrauchen", so Eichin in der Sport1-Talksendung „Doppelpass" am Sonntagmittag.

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