Länderspielperiode: ''Iggy'' will noch auf WM-Zug aufspringen

Werders Aleksandar Ignjovski trifft mit Serbien in der WM-Qualifikation auf Kroatien und Schotland.
Profis
Montag, 18.03.2013 // 12:10 Uhr

Nach Fürth ist vor der Länderspielperiode: Am Sonntag versammelten sich noch einmal (fast) alle Werder-Profis auf dem Trainingsplatz, zum Wochenstart brachen dann allerdings zahlreiche Werderaner zu ihren Nationalmannschaften auf. Für die insgesamt acht Bremer A-Nationalspieler stehen wichtige Partien in der WM-Qualifikation auf dem Programm.

Für Aleksandar Ignjovski und die serbische Nationalelf ist die Partie gegen Kroatien so etwas wie die letzte Chance. Mit vier Punkten aus vier Spielen können „Iggy" und Co. nicht zufrieden sein. „Wenn wir die Chance wahren wollen, müssen wir gewinnen. Wir wollen zur WM, das steht fest", sagte der Serbe im Hinblick auf die Auswärtsbegegnung am Freitag, 22.03.2013, um 18 Uhr. In Novi Sad geht es vier Tage später um 20.30 Uhr gegen Schottland. Ähnlich eng wird es für Mehmet Ekici und die türkische Nationalelf, die mit Andorra (Freitag, 19.15 Uhr) allerdings einen leichteren Gegner vor der Brust haben wird. Am Dienstag, 19.30 Uhr, geht es dann in Istanbul gegen die ungarische Auswahl.

Das Hemd ihres österreichischen Heimatlandes streift sich das Werder-Trio Marko Arnautovic, Sebastian Prödl und Zlatko Junuzovic über. Am Freitag, 20.30 Uhr, geht es in Wien gegen die Färöer-Inseln bevor sie vier Tage später zur selben Uhrzeit in Dublin gegen Irland antreten. Und auch der vierte Österreicher im Bunde, Richard Strebinger, wird für die Alpenrepublik auflaufen. Mit der österreichischen U 21 tritt der Keeper am Donnerstag um 18.30 Uhr, zuhause gegen die Slowakei an, ehe er am Montag in Brighton um 19.30 Uhr auf England trifft.

Theodor Gebre Selassie ist mit seiner Landesauswahl ebenfalls doppelt im Einsatz. Der Verteidiger, der gerade erst bei der Wahl zu Tschechiens „Fußballer des Jahres" auf Rang zwei gewählt wurde, spielt zunächst daheim am Freitag, 20.30 Uhr, gegen Dänemark, ehe es am darauffolgenden Dienstag, 17 Uhr, auswärts gegen Armenien geht. Werders Abwehrchef Sokratis muss mit der griechischen Nationalmannschaft hingegen nur einmal ran. In Zenica kommt es beim Aufeinandertreffen mit Bosnien-Herzegowina zum Spitzenduell der Gruppe G, in dem die Griechen sich gegen den punktgleichen Tabellenführer durchsetzen und ihre „Null-Gegentore-Serie" fortsetzen wollen.

Kevin De Bruyne wird mit Belgien gleich zweimal auf Mazedonien treffen. Zunächst spielt die Auswahl von Marc Wilmots am Freitag in Skopje, 20.45 Uhr, ehe sie den Gruppenkonkurrenten vier Tage später, ebenfalls um 20.45 Uhr, zum Rückduell in Brüssel begrüßt. Als Gruppenerster haben De Bruyne und Co. beste Chancen auf die direkte Qualifikation zur Weltmeisterschaft.

An der Weser sind dagegen Werders U20-Nationalspieler geblieben - noch. Florian Hartherz, Tom Trybull und Co. werden sich ab dem morgigen Dienstag ihren Aufgaben widmen.