Schaaf: Bilanz hat keine Bedeutung

Für Werder-Coach Thomas Schaaf spielt die positive Bilanz gegen den SC Freiburg keine Rolle.
Profis
Dienstag, 25.09.2012 // 17:13 Uhr

Die Bilanz gegen den SC Freiburg könnte eindeutiger kaum sein: 18 Siege errangen die Grün-Weißen in den 26 Aufeinandertreffen, seit elf Jahren ist Werder gegen die Breisgauer bereits ungeschlagen. Für Werder Coach Thomas Schaaf haben diese Zahlen vor der Neuauflage der Begegnung am Mittwoch, 26.09.2012, um 20 Uhr (ab 19.45 Uhr hier im Live-Ticker auf WERDER.DE) keine Bedeutung. "Ich mache mir keine Gedanken um die Statistik. Die lässt sich immer so drehen und wenden, bis sie einem gefällt", so der 51-Jährige im Pressegespräch am Dienstag nach dem Abschlusstraining. 

"Wir gehen hochkonzentriert in das Spiel. Die Bilanz der vergangenen Begegnungen haben wir dabei nicht im Hinterkopf. Wir müssen Lösungen konkret für diese Partie finden", äußerte sich der Cheftrainer weiter. Auch die Freiburger, die zuletzt zehn Spiele in Folge vor heimischer Kulisse nicht verloren haben und damit einen neuen Vereinsrekord aufstellten, lobte der Bremer Übungsleiter: "Sie können schnell kombinieren und haben in letzter Zeit viele positive Merkmale aufgezeigt. Das wird kein Selbstgänger."

Im Kader hatte Schaaf nur eine Änderung zum Heimspiel gegen den VfB Stuttgart zu vermelden. Für den gesperrten Assani Lukimya (siehe Meldung) fliegt Felix Kroos mit nach Freiburg. Der 21-Jährige wurde schon für das Hannover-Spiel am dritten Spieltag, bei dem Sebastian Prödl kurzfristig wegen muskulärer Probleme passen musste, nachnominiert. Schaaf lobte den erst vor der Saison zum Innenverteidiger umgeschulten Kapitän der U 23. "Felix hat bei den Spielen der U 23 und im Training sehr ansprechende Leistungen gezeigt und sich so für das Team qualifiziert. In der Vorbereitung mussten wir etwas umbauen und er hat diese Aufgabe sehr gut angenommen", so der Werder-Coach.

Auch die Vorzüge, die seine Umschulung mit sich brachte, stellte der Cheftrainer heraus: "Er ist ein sehr flexibler Spieler, der jetzt sowohl in der Innenverteidgung, als auch im Mittelfeld eingesetzt werden kann. Wir haben ihm sehr viel zugetraut, aber in der Art und Weise, wie gut und schnell er das umgesetzt hat, hat er uns überrascht." Insgesamt kommt Kroos bislang auf sechs Bundesliga- und einen Champions League-Einsatz.

WERDER.DE führte vor dem Spiel in Freiburg ein ausführliches Interview mit der Nummer 18.

Folgende 18 Spieler sind am Dienstagnachmittag mit dem Flieger nach Freiburg aufgebrochen: Mielitz, Wolf - Gebre Selassie, Prödl, Sokratis, Kroos, Fritz, Schmitz, Ignjovski, Junuzovic, Bargfrede, Hunt, De Bruyne, Elia, Arnautovic, Petersen, Akpala, Füllkrug.

Von Yannik Cischinsky