Pizarro kurz vor Rückkehr ins Mannschaftstraining

Thomas Schaaf beschäftigte sich auch in der zweiten Trainingseinheit nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal noch mit den Gründen dafür.
Profis
Montag, 01.08.2011 // 18:45 Uhr

Warum passierte das im ersten Pokalspiel? Wo sind die vielen positiven Aspekte aus der Vorbereitung geblieben? Wieso konnten wir nach dem verschossenen Elfmeter nicht mehr nachlegen? Diese und weitere Fragen beschäftigten Werder-Coach Thomas Schaaf auch noch am zweiten Tag nach dem Pokal-Aus beim Drittligisten Heidenheim.

„Wir müssen sehen, dass wir wieder Struktur hinein bekommen, uns spielerisch verbessern, die Zweikämpfe mehr annehmen und vor allem die vielen positiven Aspekte, die wir zuvor gezeigt haben, wieder in den Vordergrund stellen", äußerte sich Schaaf nach Ende des Nachmittagstrainings am Montag.

Stürmer Claudio Pizarro könnte ohne Zweifel zu einer besseren Situation beitragen. „Ich fühle mich gut. Ich bin zwar etwas müde, weil ich viel trainiert habe, aber das geht schon. Beim Dribbeln und Passen habe ich keine Probleme, das Schießen und die 1-gegen-1-Situationen gehen dagegen noch nicht. In drei bis vier Tagen kann ich eventuell wieder mit der Mannschaft trainieren", sieht sich der Peruaner auf einem guten Weg.

Clemens Fritz stand zwar auf dem Trainingsgelände und absolvierte ein Lauftraining, doch ohne eine Verbesserung an der schmerzenden Achillessehne zu verspüren. „Sie ist von einem elastischen Schlauch umgeben, welcher verklebt ist. Für das Spiel gegen Everton wird es eng", glaubt der Rechtsverteidiger weniger an einen Einsatz gegen den englischen Premier-League-Klub.

Gänzlich der Trainingseinheit fern blieb dagegen Tim Borowski. „Boro hat Knöchelprobleme. Er ist für Everton keine Option", schloss Schaaf einen Einsatz für Werders Mittelfeldspieler aus.

Lange nicht mehr auf dem Trainingsplatz am Weser-Stadion zu Gast war Onur Ayik. Im Februar dieses Jahres zog sich das Werder-Talent einen Kreuz- und Innenbandriss im Knie zu, was eine lange Zwangspause zur Folge hatte. Im Sporthep-Rehazentrum standen seither primär Krafttraining und Stabilisationsübungen auf der Tagesordnung. Erstmals absolvierte Ayik eine individuelle Trainingseinheit auf dem Platz.