Schaaf's Sonderlob ehrt Juno

Das österreichisch-schweizerische Duo ging am Donnerstag gut zu Werke: Junuzovic und Affolter.
Profis
Donnerstag, 23.02.2012 // 17:54 Uhr

„Die Worte des Trainers ehren mich. Ich versuche, mit meiner Art meine Mitspieler zu motivieren, sie anzustacheln - in positiver Hinsicht. Ich fühle mich in der Mannschaft sehr wohl, brauche aber noch ein paar Tage, um noch mehr in Bremen anzukommen. Das Niveau ist hier einfach viel höher", freute sich „Juno" nach Beendigung der am Nachmittag folgenden Einheit. Junuzovic trug bislang 251 Minuten das Werder-Trikot, holte mit seinem Teamkollegen aus drei Spielen fünf Punkte, darunter den wichtigen 3:1-Derbysieg in Hamburg. „Er passt einfach zu uns und ich glaube, er ist auch froh, dass er bei uns sein kann", weiß Schaaf. Zuvor äußerte sich auch Werders Vorsitzender der Geschäftsführung, Klaus Allofs, positiv über Junuzovic: „Es war richtig, ihn bereits in der Winterpause zu holen und nicht bis zum Sommer zu warten. Diese Begeisterung, diese Neugierde und diesen Siegeswillen brauchen wir. All das lässt er einfließen."

Vor noch nicht einmal vier Wochen wechselte Zlatko Junuzovic von Austria Wien an die Weser. Seither stellte ihn Werder-Coach Thomas Schaaf gleich drei Mal von Beginn auf. Werders aktuell dritter „Ösi" im Team neben Marko Arnautovic und Sebastian Prödl enttäuschte dabei nicht. Besser: Junuzovic gefiel, vor allem dem Cheftrainer. „Zladdi ist gut drauf. Es freut mich, wie er sich hier seit seinem Wechsel eingebracht hat. Er ist gierig darauf, seine Qualitäten einzusetzen. Zladdi ist eifrig, engagiert und will sich zeigen. Es ist mächtig, wie der Junge unterwegs ist", verteilte Schaaf auf der offiziellen Pressekonferenz am Donnerstag vor dem Nürnberg-Heimspiel ein Sonderlob an den 24-Jährigen.

Eine Trainingseinheit hat Zlatko Junuzovic jetzt noch Zeit, sich wieder für einen Platz unter den ersten Elf für das Spiel am Samstag zu empfehlen. "Der Sieg in Hamburg hat Appetit gemacht. Ich möchte jetzt auch vor unseren eigenen Zuschauern drei Punkte einfahren", formuliert "Zladdi" sein nächstes Ziel.

von Timo Volkmann