Verdienter 3:0-Testspielsieg gegen Osnabrück

Kapitän Clemens Fritz führte in der TimePartner Arena in Cloppenburg eine sehr motivierte Mannschaft aufs Feld.
Donnerstag, 06.10.2011 // 21:00 Uhr

Der SV Werder Bremen hat mit einem souveränen Testspielsieg gegen den Drittligisten VfL Osnabrück die Trainingswoche vor dem bundesligafreien Wochenende perfekt genutzt. Beim 3:0 (3:0) in der Cloppenburger TimePartner Arena schossen Markus Rosenberg (9.), Wesley (25.) und Sandro Wagner (29.) die Tore für die Grün-Weißen.

Der SV Werder Bremen hat mit einem souveränen Testspielsieg gegen den Drittligisten VfL Osnabrück die Trainingswoche vor dem bundesligafreien Wochenende perfekt genutzt. Beim 3:0 (3:0) in der Cloppenburger TimePartner Arena schossen Markus Rosenberg (9.), Wesley (25.) und Sandro Wagner (29.) die Tore für die Grün-Weißen.

„Es war ein gutes, intensives Spiel mit einigen schönen Kombinationen, vor allem im ersten Durchgang. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann durch die vielen Wechsel nicht mehr so die Abstimmung, wie zuvor, als man gesehen hat, wie es aussehen kann, wenn man täglich miteinander arbeitet. Insgesamt haben aber alle Spieler gut, dass jeder die Chance nutzen wollte, sich zu zeigen", resümierte Cheftrainer Thomas Schaaf, der auch den Gegner lobte: „Das so ein gutes Spiel möglich war, lag auch an der Leistung des VfL. Sie sind engagiert aufgetreten und immer wieder den Weg nach vorne gesucht. Ich wünsche ihnen, dass sie eine erfolgreiche Saison spielen."

Die Zuschauer auf der vollbesetzten Tribüne der TimePartner Arena erlebten eine muntere Partie.

Der Bremer Coach, der auf seine Nationalspieler verzichten musste, nutzte die Gelegenheit am Donnerstagabend, um dem Sturmduo Sandro Wagner und Markus Rosenberg und den Brasilianern Wesley und Naldo Spielpraxis einzuräumen. Im Tor stand Christian Vander. Daneben bauten die Werderaner auf Akteure, die auch am vergangenen Wochenende in der Bundesliga zum Einsatz kamen. Die prominente Startelf machte auch auf dem Platz deutlich, dass Werder momentan mit breiter Brust auflaufen kann. Obwohl die Partie von beiden Teams mit offenem Visier sehr zuschauerfreundlich geführt wurde, erspielten sich die Bremer ein deutliches Chancenplus.

Nach einem tollen Pass von Marko Marin, war es Markus Rosenberg mit einem satten 14-Meter-Knaller, der Werder früh (9.) in Führung brachte. In der Folgezeit ließen sich die Bundesliga-Profis auch von einem starken Regenguss nicht davon abbringen nach vorn zu spielen. Folgerichtig erhöhte sich der Spielstand durch ein Tor von Wesley auf 2:0. Der Brasilianer tanzte zwei Gegenspieler an der Strafraumgrenze mit zwei Übersteigern aus und düpierte dann die vielbeinige Abwehr mit einem Flachschuss aus halblinker Position an den langen Innenpfosten.

Trotz schwieriger Bedingungen legten die Werder-Profis in der ersten Halbzeit gleich richtig los. Vielleicht kamen ihnen die Regen-Erfahrungen aus dem Nürnberg-Spiel entgegen.

Nur vier Minuten später legte Sandro Wagner nach, der nach einer Ecke von rechts durch Aaron Hunt und einer Kopfballverlängerung druch Andreas Wolf am langen Pfosten einnickte. Fast wäre dem Stürmer sogar ein Express-Doppelpack gelungen, doch in der 34. Minute konnte der Osnabrücker Keeper Riemann, der mehrere spektakuläre Aktionen zeigen konnte, einen weiteren Kopfball des Werder-Profis aus vier Metern über die Latte lenken.

Großen Applaus gab es für den Bundesligisten noch einmal in der 40. Minute als sowohl Marko Marin und Sekunden später auch Naldo nur knapp mit Fernschüssen scheiterten. Mit einem verdienten 3:0 ging es in die Pause.

Im zweiten Durchgang verflachte die Partie etwas. Beide Teams wechselten munter durch. Werder blieb das spielbestimmende Team, doch lediglich Wolf kam nach einem Freistoß von Marin noch zu einer Torchance, die das 4:0 hätte sein können. Sein Kopfball verfehlte das Gebälk denkbar knapp (54.). In der Defensive hatten die Bremer den Gegner ebenfalls jederzeit im Griff. Vor dem Tor von Christian Vander passierte nichts Aufregendes. Lediglich bei einem Fernschuss und einem etwas leichtfertig gespielten Rückpass musste Werders Nummer 33 eingreifen.

Aus Cloppenburg berichten Michael Rudolph und Dominik Kupilas