Fester Ablauf mit der "13" auf dem Rücken

Lukas Schmitz beim Interview mit dem WERDER MAGAZIN im Bremer Rathaus.
Profis
Donnerstag, 22.09.2011 // 15:23 Uhr

Die Zahl ‚13‘ löst bei so vielen Menschen Beklemmungen aus, dass es sogar einen Fachausdruck für diese spezielle Form von Angst gibt: Triskaidekaphobie. Ein Fremdwort für Lukas Schmitz, dem die ‚13‘ besondere am Herzen liegt. „Ich wurde am 13. Oktober geboren; seit ich denken kann, fand ich diese Nummer gut. Und seit es feste Rückennummern gibt, hatte ich immer die 13. Schön, dass das auch bei Werder geklappt hat", freut sich der ehemalige Schalker im exklusiven WERDER MAGAZIN-Interview. Besonders abergläubisch ist Schmitz indes nicht, er verfolgt vielmehr einen pragmatischen Ansatz: „Es ist wichtig, in der Spielvorbereitung einen festen Ablauf zu haben und dadurch Sicherheit zu bekommen", erklärt der Linksfuß. „Wenn ich mich konzentriere, höre ich gerne immer dieselbe Musik, mache zum Aufwärmen dieselben Übungen, esse vorher das gleiche zu Mittag. Solch eine Routine ist wichtig."

Als Linksverteidiger machte Lukas Schmitz zu Saisonbeginn richtig Dampf - in den ersten vier Partien bereitete er gleich drei Tore vor. Damit er auf dem Platz 100 Prozent bringen kann, vertraut der 22-Jährigen vor jedem Spiel auf einen festen Ablauf.

Wer weiß, vielleicht hilft Lukas Schmitz diese spezielle Vorbereitung dabei, in dieser Saison seinen bisherigen Vorlagen-Rekord zu knacken. Wenn er so weitermacht wie bisher, könnten es am Ende sogar 13 werden.

Das komplette Interview mit Lukas Schmitz erscheint im neuen WERDER MAGAZIN pünktlich zum Heimspiel gegen Hertha BSC, am Sonntag, 25.09.2011. Die 278. Ausgabe wird 1,50 Euro kosten und bereits ab Freitag, natürlich im Weser-Stadion, aber auch in den guten Zeitschriften-Läden der Region erhältlich sein.