Thomas Schaaf - ein engagierter Botschafter

Freut sich über die Spendensumme, das der Bremer Organisation "Trauerland" zugute kommen wird: Trauerland-Botschafter Thomas Schaaf.
Profis
Dienstag, 21.02.2012 // 16:25 Uhr

„So wie der Tod zum Leben gehört, ist der Umgang mit dem Tod Teil unserer Lebensaufgabe". Diesen Leitsatz verfolgt das Trauerland, ein Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche in Bremen, seit ...

„So wie der Tod zum Leben gehört, ist der Umgang mit dem Tod Teil unserer Lebensaufgabe". Diesen Leitsatz verfolgt das Trauerland, ein Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche in Bremen, seit November 1999. Thomas Schaaf setzt sich inzwischen seit fast acht Jahren ebenso für diese Maxime ein. „Es ist wichtig, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, ihre Trauer bewältigen zu können. Das Zentrum setzt sich mit diesem Thema gut auseinander", erklärt Werders Cheftrainer.

Angefangen hat alles mit einer Anfrage des Trauerlands im Mai 2004. „Ich habe mir das Zentrum genau angeschaut. Es wird dort sehr gut und sinnvoll gearbeitet. Ich habe die Botschafter-Tätigkeit dann für ein Jahr übernommen. Es haben sich im Laufe dieser Zeit so viele Kontakte ergeben. Außerdem habe ich gesehen, dass es sinnvoll ist, diese Arbeit fortzusetzen, so dass ich meine Unterstützung über dieses eine Jahr hinaus zugesichert hatte", schildert Schaaf die Beweggründe für die zeitliche Ausweitung seines Ehrenamts.

Abseits des Fußballplatzes setzt sich Thomas Schaaf also gezielt für dieses soziale Projekt ein. „Ich trage meinen Teil dazu bei, indem ich versuche, Spenden zu generieren. Das Trauerland existiert nur durch diese Gelder. Es freut mich, dabei helfen zu können, dass diese Organisation in der Öffentlichkeit immer mehr wahrgenommen wird und einen größeren Zulauf erhält. Ich verstehe dies als nachhaltige Arbeit, mit der ich mich total identifizieren kann", so der 50-Jährige.

In der Funktion als Botschafter nahm Schaaf folglich am gestrigen Montag, 20.01.2012, eine Spende in Höhe von 2.000 Euro entgegen. Der Ursprungsbetrag wurde von der „neue leben Lebensversicherung AG" im Rahmen eines (Wohltätigkeits-)Golfturniers ausgelobt. Die Entgegennahme dieses Betrages, der dem „Snoezelenraum" des Trauerlands zugute kommen wird, fand im Bremer Weser-Stadion statt. „Das Geld wird helfen, weitere neue Möglichkeiten zu schaffen, um die Arbeit im angemessenen Stil fortsetzen zu können", äußert sich der Werder-Coach.

Generell ist Schaaf soziales Engagement sehr wichtig, er spricht dabei von einer „Herzensangelegenheit". Der 50-Jährige engagierte sich in der Vergangenheit auch für die „Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" (DGzRS). Als so genannter „Bootschafter" wurde er 2009 in diesem Ehrenamt von der Fernsehmoderatorin Bettina Tietjen abgelöst. Zusätzlich war er als Botschafter „fairplayer - gegen Gewalt an Schulen und für soziale Kompetenz!" aktiv. „Man kann sich nicht überall einbringen. Ich will das nicht übertreiben, sondern authentisch bleiben", richtet der Werder-Coach seinen Fokus nun ausschließlich auf seine mittlerweile acht Jahre andauernde Aufgabe auf das Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche in Bremen.

von Timo Volkmann