"Die jungen Spieler sind die Gewinner der Saison"

Cheftrainer Thomas Schaaf blickte am Dienstag auf die Saison 2011/12 zurück.
Profis
Mittwoch, 16.05.2012 // 12:46 Uhr

Am heutigen Mittwochabend, 16.05.2012, tritt der SV Werder beim FC Eintracht Cuxhaven an - es ist der letzte Auftritt der Grün-Weißen in der Spielzeit 2011/12. Tags zuvor nahm sich Cheftrainer Thomas Schaaf deshalb die Zeit, um in einer Presserunde auf die Saison zurückzublicken.WERDER.DE saß mit in der Runde und hat die wichtigsten Aussagen notiert:

Am Mittwochabend, 16.05.2012, tritt der SV Werder beim FC Eintracht Cuxhaven an - es ist der letzte Auftritt der Grün-Weißen in der Spielzeit 2011/12. Tags zuvor nahm sich Cheftrainer Thomas Schaaf deshalb die Zeit, um in einer Presserunde auf die Saison zurückzublicken. WERDER.DE saß mit in der Runde und hat die wichtigsten Aussagen notiert:

Thomas Schaaf über...

... die Saison 2011/12:

Wenn man sich Gedanken macht über die gesamte Saison, dann gibt es viele Dinge, die man anmerken muss. Dabei muss man berücksichtigen, aus welcher Situation wir kamen. Wir sind aus einer Situation gekommen, in der wir gegen den Abstieg gespielt haben. Diese Serie hat uns einiges an Sicherheit und Klarheit genommen. In der Sommerpause haben wir deshalb versucht, Dinge zu wecken und ins Positive mitzunehmen. Das ist uns in der Hinrunde überraschend gut gelungen, da konnten wir viele Ergebnisse auch in den letzten Minuten noch zu unseren Gunsten entscheiden. Schon in der Vorbereitung gemerkt, dass uns wichtige Spieler fehlen. Die Rückserie war dann für uns von Ergebnissen und hinterher auch von den Leistungen her nicht befriedigend. Frustriert bin ich darüber, dass wir in den letzten Spielen nicht den Glauben aufbringen konnten, doch noch an unsere Chance zu glauben.

… das Verletzungspech:

Ab der Wintervorbereitung mussten wir auf wichtige Spieler verzichten. Naldo hat vom ersten Tag an gefehlt, Aaron Hunt war fast die ganze Rückrunde nicht verfügbar, Tim Borowski war von Beginn an eingeplant und bei Sebastian Boenisch hatten wir spätestens in der Wintervorbereitung mit der Rückkehr gerechnet. Und nach dem Spiel gegen Kaiserslautern ist uns dann auch noch Sebastian Prödl weggebrochen, der vor allem in der Vorbereitung für viel Sicherheit gesorgt hat.

… die jungen Spieler:

Wir haben gesehen, dass die jungen Spieler es in der Vorbereitung gut gemacht haben und bereit waren, diese Situation für sich zu nutzen und anzunehmen. Das haben sie dann auch getan, sie haben die Sachen toll gemacht. Aber natürlich muss man wissen, dass wenn diese jungen dabei sind alles gut laufen kann, aber dass sie auch noch Schwankungen unterlegen sind. Sie sind für mich die absoluten Gewinner dieser Saison.

… über das Spielsystem:

Ich bin nicht auf ein System festgelegt. Am liebsten würde ich alle Systeme spielen können. Das wäre toll, wenn das ginge. Aber ich muss schauen, wo sich die Spieler am besten zurecht finden, wo die Mannschaft die größte Sicherheit hat. Wenn wir umgestellt haben, dann hat das meistens nicht gegriffen. Und nur etwas zu ändern der Änderung wegen, ist nicht sinnvoll.

...über den Umbruch und die neue Saison:

„Wir haben jedes Jahr einen Neuaufbau. Dieses Jahr fällt er etwas größer aus. Wir schauen, dass wir die Mannschaft um ein gutes Gerüst aufbauen. Außerdem werden wir die Spieler in Zukunft mehr in die Pflicht nehmen, ihnen noch deutlicher machen, was die Aufgaben sind und das man daran gemessen wird. Darüber hinaus werden wir ganz intensiv an den Dingen arbeiten, um unsere Situation zu verbessern.

notiert von Dominik Kupilas