"Ich habe gemerkt, wie sehr mich die Leute lieben"

Bilden an der Weser eine perfekte Symbiose: Claudio Pizarro und die Werder-Fans.
Profis
Montag, 02.01.2012 // 17:57 Uhr

Zum Start des Jahres 2012 hat es Werder gleich auf die Titelseite des Bundesliga-Magazin geschafft. Besser gesgt: Der beste ausländische Torjäger der Bundesliga-Geschichte kommt in einem langen ...

Zum Start des Jahres 2012 hat es Werder gleich auf die Titelseite des Bundesliga-Magazin geschafft. Besser gesgt: Der beste ausländische Torjäger der Bundesliga-Geschichte kommt in einem langen Interview zu Wort. Und die Aussagen werden die Werder-Herzen erwärmen. 

 „Ich komme heim nach Bremen." Diesen Satz sagte Claudio Pizarro nach seiner Rückkehr im Sommer 2009 an die Weser. „Schon als ich 1999 den großen Schritt nach Europa unternommen habe und auf dieser ersten Station weg von zu Hause in Bremen war, habe ich mich hier gut gefühlt. Die Situation beim zweiten Mal war aber trotzdem anders", weiß der Peruaner im aktuellen Bundesliga Magazin zu berichten.

Bereits 1999 schnürte Pizarro die Fußballschuhe für die Grün-Weißen und sammelte dabei zwei Jahre im Trikot des SV Werder erstmals Erfahrungen außerhalb seiner peruanischen Heimat, ehe er sich mit 29 Bundesliga-Toren Richtung München verabschiedete. Über die Station Chelsea London kam „Piza" 2008 zurück nach Deutschland, genauer nach Bremen, wo er zunächst für eine Saison im grün-weißen Dress per Ausleihe spielte. Am Ende der Saison folgte schließlich der endgültige Kauf des mittlerweile 33-Jährigen. Wie fühlt sich der zweite Auftritt an der Weser für Pizarro an, was ist anders, was ist vielleicht sogar besser? „Erst im zweiten Anlauf habe ich gemerkt, wie sehr die Menschen in Bremen und die Fans des SV Werder mich akzeptieren, wie viel Zuneigung sie mir entgegenbringen", so Werders Nummer 24, die fortan zum besten ausländischen Torschützen der Bundesliga aufstieg und gleichzeitig zum Publikumsliebling im Weser-Stadion avancierte.

Und Pizarro geht sogar noch weiter: „Vor zwölf Jahren bin ich hierhin gekommen und konnte Feinheiten noch gar nicht beurteilen, schon deshalb, weil mir die Sprachkenntnisse gefehlt haben. Erst bei meiner Rückkehr habe ich gemerkt, wie sehr die Leute mich hier lieben. Weil das etwas Besonders war, ein besonderes Gefühl, habe ich damals gesagt: Ich komme wieder heim."