Rückkehr: Auch Pizarro und Boenisch reihen sich ein

Bei "Piza" war es das Syndesmoseband, bei Boenisch das Knie - beide kerhten am Donnerstag zurück auf den Platz.
Profis
Donnerstag, 15.03.2012 // 18:00 Uhr

Was für Zlatko Junuzovic, Philipp Bargfrede, Francois Affolter möglich ist, können Claudio Pizarro und Sebastian Boenisch schon lange! Die beiden Werder-Profis stiegen am ...

Was für Zlatko Junuzovic, Philipp Bargfrede sowie Francois Affolter möglich ist, können Claudio Pizarro und Sebastian Boenisch schon lange! Die beiden Werder-Profis stiegen am Donnerstagnachmittag, 15.03.2012, wieder ins Mannschaftstraining ein. „Ich konnte jetzt drei Tage nicht trainieren. Da ist es normal, dass ich noch nicht wieder hundertprozentig fit bin. Aber dafür ist ja das Training da", gab der peruanische Stürmer nach überstandenen Problemen am Syndesmoseband zu Protokoll.

Die doch sehr dünne Personaldecke zu Wochenbeginn, als Cheftrainer Schaaf lediglich elf fitte Spieler zur Verfügung standen, füllte sich von Tag zu Tag immer mehr - rechtzeitig zum Höhepunkt am Samstag beim Deutschen Meister: So tummelten sich gleich 16 Grün-Weiße auf dem Trainingsfeld, inklusive der wiedergenesenen „Piza" und Boenisch. „Es fühlte sich soweit alles ganz gut an. Ich hoffe, es bleibt jetzt auch so", gab der polnische Nationalspieler nach Trainingsende bekannt. Zuletzt warfen Boenisch immer wieder kleinere Verletzungen zurück, die eine regelmäßige Rückkehr ins Team erschwerten. Von Marko Marin gab es hingegen noch keine Spur: „Die Möglichkeit ist noch da. Wir haben bereits in einem Gespräch erörtert, wie es sich bei ihm darstellt. Momentan sieht es aber eher nicht danach aus", stufte Cheftrainer Schaaf auf der Pressekonferenz vor der Einheit am Donnerstag die Einsatzchancen Marins im Signal Iduna Park nicht allzu hoch ein.

Nach der Sperre für Claudio Pizarro (hier zur Meldung) stellen sich die Grün-Weißen nun die Systemfrage. Mit wem wird - und vor allem wie - wird der SV Werder beim Deutschen Meister agieren? „Man muss die Möglichkeit haben, wenn nur ein Stürmer da ist, auch nur mit einer Spitze zu spielen", so Werders Geschäftsführer Klaus Allofs zur Situation in der Offensive. Als Spieler dafür kämen - nach dem erneuten Ausfall von Denni Avdic (Leistenprobleme) - neben Markus Rosenberg sowohl Niclas Füllkrug als auch Lennart Thy infrage. „Beide würden gerne spielen. Die Frage ist, was für uns die beste Lösung wäre. Ich werde mir weiterhin Gedanken machen. Beide sind lange genug dabei, um das zu realisieren", verdeutlichte Schaaf. Allofs dazu: „Sie haben gezeigt, dass sie zurecht in unserem Kader sind." Die besagten Protagonisten trainierten nicht voll mit, da sie am Vorabend bei der U 23 beim 2:1-Sieg über Heidenheim spielten. „Wir haben das als Trio (Thy/Ayik/Füllkrug) ganz gut gemacht. Im Fußball geht es schnell hoch und schnell runter. Das habe ich selbst erlebt. Ich hoffe natürlich, dass es wieder hoch geht", äußerte sich Thy zu seiner aktuellen Situation an der Weser. Sein Pendant im Angriff, Niclas Füllkrug, blickt auf die Bundesliga-Partie in Dortmund wie folgt: „Es gib mehrere Optionen für Samstag. Ich hoffe und brenne auf jede Bundesliga-Minute. Und ich werde im Training alles geben, um dazu zu kommen."