Fritz: Grünes Licht für Kaiserslautern

Am vergangenen Dienstag gegen Everton ohne Einsatz, am Samstag gegen K'lautern wieder mit größerer Chance auf Spielzeit: Clemens Fritz.
Profis
Donnerstag, 04.08.2011 // 18:30 Uhr

Nach der Untersuchung bei einem Spezialisten in Hannover hatte Clemens Fritz endgültig Gewissheit. Seit einigen Tagen plagte sich Werders Rechtsverteidiger mit einer Verklebung an der Achillessehne herum. Er trainierte zwar immer mit dem Team, doch schmerzfrei waren diese Einheiten nicht.

„Es ist soweit alles ok, denn es ist nichts kaputt. Die Verklebungen wurden gelöst. Morgen kann ich wieder ins Training einsteigen", so Fritz, der für das Training am Donnerstagnachmittag eine Pause einlegte und stattdessen im Reha-Bereich arbeitete.

Im Abschlusstraining am Freitag vor dem Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern wird dann auch aller Voraussicht nach auch Claudio Pizarro wieder eine Rolle spielen. „Claudio hat am Morgen individuell gearbeitet und danach signalisiert, dass es noch nicht reicht. Aber morgen ist er eventuell eine Option für das Mannschaftstraining", äußerte sich Coach Thomas Schaaf auf der offiziellen Pressekonferenz zur Personalie Pizarro. „'Piza' ist ein guter Spieler, den wir gebrauchen können", hofft auch der Sturmkollege des Peruaners, Markus Rosenberg, auf eine baldige Rückkehr. Pizarro selbst sagte: „Ich bin heute auf Nummer sich gegangen, um möglicherweise am Samstag einsatzbereit zu sein."

Überrascht zeigten sich die Werder-Profis, als sie am Donnerstagnachmittag den Trainingsplatz betraten. Neben der Tatsache, dass mit Aleksandar Ignjovski ein weiterer Neuzugang auf dem Grün stand (siehe Extra-Bericht), hatten die Akteure nach den heftigen Regenfällen am Morgen ein tiefes, nasses Geläuf erwartet. „Prinzipiell ist Wasser nichts Verkehrtes. Immerhin läuft die Kugel dann gut und schnell", zeigte sich Schaaf zuvor zu Scherzen aufgelegt. Als die Spieler auf dem Platz waren, war für sie nicht mehr spürbar, welche Wassermassen in der Früh heruntergekommen waren. Denn das gute Wetter später hatte dafür gesorgt, dass keine Spuren mehr hinterblieben. 

„Wir wollen die Pokal-Niederlage vergessen machen und den Schwung aus dem Everton-Spiel mitnehmen. Es sind jedoch noch Fehler passiert, die angesprochen wurden und die wir gegen Lautern abstellen wollen. Wenn wir kompakt stehen und unsere Chancen noch besser nutzen, bin ich optimistisch, dass wir erfolgreich in die Saison starten werden", wagte Lukas Schmitz nach Beendigung der Einheit einen Ausblick auf Samstag.

von Timo Volkmann