Mit Krücken und Wehwehchen in den Saisonendspurt

Felix Kroos, Philipp Bargfrede, Denni Avdic und einige andere angeschlagene Spieler, nutzen den Saisonausklang um ihre Verletzungen auszukurieren.
Profis
Donnerstag, 19.05.2011 // 12:16 Uhr

Die Saison neigt sich unaufhaltsam dem Ende. Der Urlaub der Profis rückt näher. Zwischen lockeren Trainingseinheiten und dem einen oder anderen Testspiel bleibt Zeit, um kleinere und größere ...

Die Saison neigt sich unaufhaltsam dem Ende. Der Urlaub der Profis rückt näher. Zwischen lockeren Trainingseinheiten und dem einen oder anderen Testspiel bleibt Zeit, um kleinere und größere Wehwehchen vollkommen auszukurieren. So auch bei Denni Avdic, Philipp Bargfrede und Felix Kroos. Die drei Werder-Profis sind bei den Testpartien der Grün-Weißen zumindest vorerst nur Zuschauer.

Am schlimmsten erwischt hat es den 20-jährigen Kroos. Im letzten Saisonspiel von Werders U23 erlitt der Mittelfeldmann einen Innenbandriss im Fuß. „Ich wurde gefoult und musste sehr früh ausgewechselt werden", erinnert sich Kroos an die Situation gegen Wehen Wiesbaden zurück, in der es ihn erwischte. Werders Nachwuchshoffnung ist die kommenden Tage erst einmal an Krücken gefesselt, braucht die Gehhilfen um den verletzten Fuß zu schonen. „Wir müssen den Heilungsverlauf jetzt abwarten, ich habe die Reha aufgenommen und schauen, dann wie es sich entwickelt", erklärt Kroos. Von einer längeren Pause gehe er aber nicht aus.

Auch Philipp Bargfrede kann momentan nicht an den Einheiten der Werderaner teilnehmen. Der 22-Jährige plagt sich nach wie vor mit Fersenproblemen herum. „Es ist wieder etwas schlechter geworden, deshalb setze ich erst einmal aus", so Bargfrede, der sich am Donnerstagmorgen weitere Klarheit über die Verletzung einholen wollte. „Der Arzt wird sich die Stelle noch einmal ansehen und dann werden wir entscheiden, wie es weitergeht und ob ich vielleicht bei dem einen oder anderen Testspiel noch dabei sein kann."

Denni Avdic saß beim ersten Testkick in Salzgitter ebenfalls nur auf der Zuschauertribüne. Der Schwede hatte das Training bereits wieder aufgenommen, klagt aber noch immer über Probleme, speziell beim Kopfball. „Wenn ich den Ball mit dem Kopf nehme, spüre ich schon noch etwas. Endgültig weg sind die Schmerzen nicht. Deshalb will ich jetzt, wo es um nichts mehr geht, nichts riskieren und wieder völlig gesund werden."

Momentan auch nur zur Behandlung am Weser-Stadion sind indes Sandro Wagner, Per Mertesacker, Tim Borowski und Mikael Silvestre. Die längerverletzten Sebastian Prödl, Sebastian Boenisch und Naldo absolvieren individuell abgestimmte Einheiten. Ein wenig Zeit, die Füße einmal hochzulegen, haben die meisten Werderaner ab kommender Woche Freitag. Dann nämlich treten einige der Akteure ihren wohlverdienten Urlaub an.