Wesley wuselt wieder, "Boro" ohne Brummkopf

Wesley machte am Mittwoch nach überstandener Muskelverletzung wieder beim Mannschaftstraining mit.
Profis
Mittwoch, 02.03.2011 // 16:52 Uhr

Das freute natürlich auch Cheftrainer Thomas Schaaf. Ob Wesley aber auch schon ein Thema für das Spiel am Wochenende beim SC Freiburg sein könnte, dass kann erst in den kommenden Tagen abzusehen sein. "Wir müssen gewisse Dinge noch berücksichtigen und abwarten, wie es in den nächsten Trainingseinheiten bei ihm aussieht", sagte Thomas Schaaf.

Die Trainingskiebitze brauchten ein wenig Geduld, um ihn ausfindig zu machen. Immerhin tummelten sich auf der Übungswiese am Mittwochmorgen dieses Mal gleich 27 Akteure, was die Suche nach Wesley nicht einfacher machen sollte. Schließlich fanden sie ihn doch, sein breites Grinsen war allerdings auch kaum zu übersehen. Der 1,77 Meter große Brasilianer ist nach überstandener Muskelverletzung wieder ins Teamtraining der Werderaner eingestiegen und wuselte fleißig über den Platz.

Zurück im Training ist neben dem wiedergenesenen Felix Kroos (nach Zerrung) auch Tim Borowski. Der 30-Jährige war am Wochenende beim Spiel gegen Bayer Leverkusen mit Teamkollege Dominik Schmidt zusammengeprallt und musste wegen einer leichten Gehirnerschütterung ausgewechselt werden. Am Mittwoch kickte "Boro" wieder beschwerdefrei mit dem Team. "Der Brummschädel an sich ist weg. Die Nase ist noch ein wenig angeschwollen. Aber das ist alles okay soweit", bestätigte der Mittelfeldspieler.

Hunt und Schmidt brechen ab 

Für Aaron Hunt dauerte die Trainingseinheit am Morgen derweil nur eine gute halbe Stunde. Der 24-Jährige hatte beim Umkurven von Torhüter Felix Wiedwald Schmerzen im Adduktorenbereich verspürt und konnte nicht mehr weitertrainieren. Cheftrainer Thomas Schaaf gab am Nachmittag bekannt, dass bei Hunts Verletzung der "Verdacht auf einen kleinen Faserriss" bestünde.

Die zweite Trainingseinheit des Tages konnte indes Dominik Schmidt nicht bis zum Ende mitmachen. Der Defensivmann hatte sich bei einem Zweikampf mit Sebastian Prödl mit den Beinen verhakt und musste in der Folge mit Schmerzen im rechten Sprunggelenk vorzeitig zurück in die Kabine.