Ohne Avdic und Borowski, dafür Stevanovic dabei

Predrag Stevanovic steht zum zweiten Mal im Kader der Bundesligamannschaft. Tim Borowski und Denni Avdic müssen dagegen passen.
Profis
Freitag, 22.04.2011 // 16:55 Uhr

Die Signale standen deutlich auf Rückkehr und doch ist er nicht dabei. Denni Avdic steht den Werderanern im so wichtigen Auswärtsspiel beim FC St. Pauli nicht zur Verfügung. Der Schwede ...

Die Signale standen deutlich auf Rückkehr und doch ist er nicht dabei. Denni Avdic steht den Werderanern im so wichtigen Auswärtsspiel beim FC St. Pauli nicht zur Verfügung. Der Schwede musste das Abschlusstraining am Freitagnachmittag vorzeitig beenden. „Es geht noch nicht", teilte Cheftrainer Thomas Schaaf nach der knapp 60-minütigen Einheit mit. „Er hat wieder Schwierigkeiten." Und dabei hatten die letzten Teameinheiten nicht den Eindruck nachhaltiger Probleme bei dem 22-Jährigen vermittelt. Nach gut einer halben Stunde war für Avdic dann aber schon Schluss. Vorzeitig verließ er mit Fitness-Trainer Yann-Benjamin Kugel den Platz und schlich Richtung Kabine.

Schaaf: "Es geht nicht bei Tim."

Gar nicht erst den Platz betreten hatte indes Tim Borowski. Nachdem der 30-Jährige bereits die gesamte Trainingswoche verpasst hatte, fehlte er nun auch bei der abschließenden Einheit, bevor sich die Mannschaft auf den Weg nach Hamburg macht. Borowski laboriere weiterhin an den Folgen einer Knöchelprellung, informierte Schaaf, die seit dem Schalke-Spiel nicht entscheidend besser geworden seien. Den Wettlauf gegen die Zeit hat ‚Boro' am Ende dann doch verloren, denn wie der Werder-Coach am Donnerstag noch betonte, gab es bei Borowski noch die Hoffnung auf eine rechtzeitige Genesung.

"Großer Schritt Richtung Klassenerhalt"

Mit im 16-köpfigen Aufgebot der Bremer steht dagegen Predrag Stevanovic. Für den 20-jährigen Serben, der bereits beim Auswärtsspiel in Frankfurt zum Kader gehörte, eine Belohnung für zuletzt ansprechende Leistungen bei Werders Drittligateam. „Ich freue mich natürlich darüber, dass ich gegen St. Pauli dabei sein kann", so Stevanovic, für den das Millerntor-Stadion völliges Neuland bedeutet. „Ich habe dort noch nie gespielt und bin gespannt auf die Atmosphäre." Dass die Braun-Weißen mit ihrem Publikum im Rücken alles für einen ‚Dreier' tun werden, davon ist Clemens Fritz überzeugt: „Es wird ein richtig schwieriges Spiel, aber wir alle wissen, dass wir mit einem Sieg schon einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können."

 

Folgende 16 Spieler hat Thomas Schaaf in den Kader für die Partie beim FC St. Pauli berufen: Wiese, Mielitz, Pasanen, Wesley, Arnautovic, Fritz, Marin, Hunt, Silvestre, Wagner, Frings, Pizarro, Mertesacker, Stevanovic, Schmidt, Bargfrede.